Erste Bilder: Mercedes CLA Shooting Brake
Der CLA der ersten Generation litt unter unvorteilhaften Proportionen und Einbußen in der Praxistauglichkeit. Das färbte auf seine Lifestyle-Kombi-Variante ab. Ist der neue Shooting Brake ähnlich überzeugend wie das neue CLA Coupé? Erste Bilder
(Bild: Hersteller)
- Christian Lorenz
Mercedes enthüllt in Genf die neue Generation des CLA Shooting Brake. Wie beim Vorgänger ergänzt der Shooting Brake die CLA-Stufenhecklimousine, die hier Coupé heißt, um eine Art Kombi, der es nicht hauptsächlich um Nutzwert geht. Man sieht schon, wir befinden uns hier tief in den Gebieten von Lifestyle, Marketing und Berufsjugendlichkeit.
Gewachsen
Auf den ersten Blick setzt sich beim neuen Shooting Brake bereits jener positive Eindruck fort, den bereits das neue „Coupé“ macht. Endlich haben die Räder die richtige Größe. Wirkte der Vorgänger noch wie eine Seifenkiste mit einer riesigen Karosserie auf einem Leiterwagenfahrgestell, macht der Neue einen sportlich-straffen Eindruck. Der Sportkombi wuchs in der Länge um 48 mm auf 4,69 m, in der Breite legte er sogar um 53 mm zu. Mit 505 Litern Kofferraumvolumen schluckt der Lifestyle-Kombi ein wenig mehr Ladegut als bisher. Noch positiver dürfte in der Praxis die 87 Zentimeter breite Ladeöffnung auffallen, die das Beladen mit sperrigen Dingen deutlich erleichtert. Die Heckklappe öffnet jetzt elektrisch.
Erste Bilder: Mercedes CLA Shooting Brake (13 Bilder)

(Bild: Alle Daimler )
Bekannte Innereien
Der Innenraum des Shooting Brake ist ganz überwiegend identisch mit dem der CLA-Limousine. Beide bieten das moderne Bediensystem MBUX mit einer Sprachsteuerung, die zum Besten gehört, was man derzeit bekommen kann. Das betrifft nicht nur den Umfang dessen, was damit bedient werden kann, sondern auch, wie gut das System versteht. Neu ist auch die Steuerung von integrierten Komfortprogrammen im CLA Shooting Brake. Wie z. B. aus der S-Klasse bekannt, nutzen die Programme Funktionen der Klimaanlage und der Sitze (Heizung, Belüftung, Massage) sowie Licht- und Musikstimmungen gezielt, um je nach Stimmung der Mitfahrer eine angenehme Atmosphäre zu erzeugen.
Beim Fahren soll der neue Shooting Brake durch niedrigeren Schwerpunkt und die breitere Spur satter auf der Straße liegen als bisher. Das verspricht weniger Seitenneigung, mehr Präzision in den Kurven, insgesamt also mehr Fahrsicherheit und Agilität. Wenn der Mercedes CLA Shooting Brake im Herbst auf den Markt kommt, wird er über das Motorenportfolio verfügen, was auch für A-Klasse oder CLA Limousine verfügbar ist. Wahlweise gibt es Handschaltung oder siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe sowie Front- oder Allradantrieb. Spitzenmotorisierung des CLA Shooting Brake wird vorerst der CLA 250 mit 225 PS und 350 Nm maximalem Drehmoment. Er verbraucht laut NEFZ 6,2 Liter auf 100 km. Für die besonders Stylishen und Potenten lassen die AMG-Versionen bestimmt nicht lange auf sich warten. (chlo)