Opel bietet für den Insignia elektronische Einparkhilfe an
Jeder Autofahrer kennt das Problem der Parklückensuche und des längs Einparkens. Ein elektronisches Hilfssystem soll jetzt Fahrer eines Opel Insignia unterstützen, ihnen die Arbeit aber nicht komplett abnehmen
- rhi
Rüsselsheim, 16. Juni 2009 – Als Limousine kommt der Opel Insignia auf stattliche 4,83 Meter Länge. Verbunden mit der mäßigen Sicht nach hinten, kann rückwarts Einparken zur Geduldsprobe werden. Jetzt bietet Opel einen elektronischen Parkassistenten an, der das Abstellen des Fahrzeugs erleichtern soll.
Der Fahrer bleibt gefragt
Das System erkennt im Vorbeifahren Einpark-Möglichkeiten – diese müssen mindestens einen Meter länger als das Fahrzeug selbst sein. Anders als zum Beispiel beim Parklenkassistenten von VW müssen Opel-Fahrer selbst das Lenkrad zur rechten Zeit in die richtige Richtung drehen. Über eine Anzeige im Cockpit werden laut Opel "intuitiv verständliche" Hinweise zum richtigen Lenkeinschlag sowie den notwendigen Stopp- und Umlenkpunkten beim Rangieren gegeben.
Opel bietet für den Insignia elektronische Einparkhilfe an (3 Bilder)

Opel bietet ab sofort im Insignia einen elektronischen Parkassistenten an.
Moderater Aufpreis
Wenn der Autofahrer mit maximal Tempo 30 im Abstand von bis zu 1,8 Metern an einer Reihe längs zur Straße parkender Autos vorbeifährt, kann er das System aktivieren, um eine geeignete Parklücke signalisiert zu bekommen. Sobald die seitlich abstrahlenden Sensoren einen geeigneten Abstellplatz erkannt haben, erhält der Fahrer im zentralen Display ein Signal und wird dann in die Lücke hineingelotst. Über insgesamt zehn Sensoren an Front- und Heckstoßstange erkennt der Insignia mögliche Hindernisse und zeigt entsprechende Lenkhinweise an. Der Aufpreis für das System beträgt 645 Euro, es ist auch für die Kombi-Variante Insignia Sports Tourer erhältlich. Zum Vergleich: VW verlangt für den Parklenkassistenten im Passat 780 Euro. (rh)