Helm auf zum Gebet: Mercedes SLR Stirling Moss
Der SLR Stirling Moss ist eine Hommage an einen der besten Rennfahrer des 20. Jahrhunderts. Mercedes-Benz setzt der britische Rennfahrerlegende ein weiteres Denkmal
- os
Stuttgart, 19. Dezember 2008 – Der SLR Stirling Moss ist eine Hommage an einen der besten Rennfahrer des 20. Jahrhunderts. Ihren Tribut zollten die Schwaben bereits mit den SLR-Modellen Coupé 722 Edition und der Cabrio-Variante Roadster 722 S. Die Zahl 722 ist die Startnummer von Stirling Moss bei der Mille Miglia 1955 und gleichzeitig auch die Startzeit 7 Uhr 22. Bis heute hält der 1999 von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagene Brite die Bestzeit für das Rennen Brescia-Rom-Brescia. Für die knapp 1600 Kilometer lange Strecke benötigte er in seinem 300 SLR zehn Stunden, sieben Minuten und 48 Sekunden, das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 158 km/h, wohlgemerkt im öffentlichen Straßenverkehr.
Windschutzscheibe? Wozu?
Die erste Frage, die man sich beim Anblick des SLR Stirling Moss stellt ist "Wo ist denn bitte schön die Windschutzscheibe hin?" Klare Antwort: Die war nie da. Auch auf Seitenscheiben und ein Dach muss der Extrem-Renner verzichten. Lediglich zwei kleine Windabweiser regulieren den Luftstrom, der die Insassen auch schon in der Stadt umtost. Wie bei den übrigen SLR-Varianten ist im Stirling Moss nur verbaut, was gut und teuer ist: Kohlefaserchassis, ein 650 PS starker V8-Kompressormotor und eine Keramikbremsanlage, hinzu kommen Flügeltüren.
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