Kia Magentis mit neuem Gesicht
Frisch renoviert schickt Kia den Magentis ins neue Jahr. Die Mittelklasse-Limousine präsentiert sich optisch verändert und zeigt das neue Kia-Gesicht, das künftig auch weitere Modelle der Koreaner tragen sollen
- mn
Frankfurt am Main, 7. Januar 2009 – Kia hat den Magentis für das neue Jahr renoviert. Als erster erhält der Magentis das neue Kia-Gesicht, welches künftig weitere Modelle der Koreaner tragen sollen. Überarbeitet wurden auch die Motoren des Magentis: Trotz mehr Leistung werden die drei Triebwerke sauberer.
Freundlicheres Gesicht
Das neue Design zielt darauf ab, den Magentis vor allem für europäische Kunden attraktiver zu machen. Die etwas glubschäugigen Frontscheinwerfer wurden durch breite Leuchten ersetzt, die der Limousine ein freundlicheres Gesicht verpassen. Auch der Kühlergrill, die Motorhaube und die Nebelscheinwerfer präsentieren sich neu gestaltet. Modifiziert wurden zudem die Stoßfänger. Am Heck gibt es zusätzlich veränderte Rückleuchten und eine neue Kofferraumklappe.
Kia Magentis mit neuem Gesicht (18 Bilder)

Kia schickt den Magentis renoviert ins neue Jahr.
Länger und mehr Platz im Kofferraum
In der Länge ist der Fünfsitzer um 6,5 Zentimeter auf 4,80 Meter gewachsen. Damit ist der Magentis nun genauso lang wie das Schwestermodell Sonata vom Mutterkonzern Hyundai, das auf derselben Plattform basiert. Von den zusätzlichen Zentimetern des Magentis profitiert auch der Kofferraum. Sein Volumen stieg um fünf auf 500 Liter an. Im Innenraum werden neue Sitzbezüge und Farben verwendet. Umgestaltet wurden zudem die Mittelkonsole und die Armaturentafel, welche nun drei rot beleuchtete Rundinstrumente unter einem Blendschutz vereint.
Mehr PS, weniger CO2-Ausstoß
Die gesamte Motorenpalette des Magentis wurde überarbeitet. Der Zweiliter-Turbodiesel leistet statt 140 jetzt 150 PS. Der Durchschnittsverbrauch beträgt weiterhin sechs Liter auf 100 Kilometer. Der Zweiliter-Benziner arbeitet nun mit variabler Ventilsteuerung und variablem Ansaugsystem. Gleichzeitig stieg die Leistung um 20 auf 164 PS. Der Verbrauch wurde um 0,2 auf 7,5 Liter je 100 Kilometer reduziert, der CO2-Ausstoß von 184 auf 178 Gramm je Kilometer. Bei der Topmotorisierung, dem Sechszylinder-Benziner mit 2,7 Liter Hubraum, wurde das Motormanagement optimiert. Das Triebwerk mit variabler Ventilsteuerung mobilisiert nun 193 statt bisher 188 PS.