Rundgang durch das neue Porsche-Museum
Auf 5600 Quadratmetern Ausstellungsfläche können die Besucher ab dem 31. Januar 80 Autos, darunter seltene Protoytpen, bewundern. Ferner gibt es eine Museumswerkstatt für Porsche-Eigner und ein Archiv
- rhi
Stuttgart, 26. Januar 2009 – An diesem Tag ist Stuttgart-Zuffenhausen das Mekka des internationalen Motor-Journalismus: Redakteure sind eigens aus den USA oder Japan angereist, um das neu erbaute Museum des Sportwagenherstellers, der im vorigen Jahr sein sechzigstes Jubiläum feierte, noch vor der offiziellen Eröffnung am 31. Januar in Augenschein nehmen zu können.
Unverwechselbare Visitenkarte
Direkt vor dem Neubau auf dem Porscheplatz hält die S-Bahn, mit der man etwa zehn Minuten lang vom Hauptbahnhof aus fährt. Die Haltestelle hört übrigens auf den Namen "Neuwirtshaus/Porscheplatz". Beim Ausstieg baut sich vor einem die Kulisse des Museums auf. Ob man die kubistischen Formen mag oder nicht, beeindruckend ist der Anblick des wuchtigen Gebäudes in jedem Fall. Den Haupteingang erreicht man über einen großen Vorplatz, der leicht abwärts führt.
Rundgang durch das neue Porsche-Museum (48 Bilder)

Monumental: Das neue Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen
Treffpunkt für Historiker und Oldtimerbesitzer
Hinter dem Haupteingang erwartet den Besucher das Foyer, um das sich Bistro, Kaffeebar und der Museumsshop gruppieren. Hinter einer verglasten Front erkennt man mehrere alte Porsche-Fahrzeuge, dahinter verbirgt sich die Museumswerkstatt. Dort werden nicht nur die werkseigenen Ausstellungsstücke sondern auch Autos von Kunden auf Vordermann gebracht. Porsche bezeichnet seinen Fundus als "rollendes Museum". Im Klartext heißt das, dass die wertvollen Schätzchen regelmäßig bei Oldtimerrallyes und Rennen eingesetzt werden. Wer sich mit der Unternehmensgeschichte in Papierform auseinandersetzen möchte, für den gibt es im Gebäude das historische Firmenarchiv mitsamt einer umfassenden Bibliothek. Auch Privatleute können dort nach Anmeldung recherchieren.