Vorstellung: Mitsubishi ASX Facelift
Seit 2010 ist der ASX auf dem Markt. Statt eines neuen Modells gibt es nun die dritte Überarbeitung, die ein neues Infotainmentsystem und einen erstarkten Benziner mit sich bringt, der auch mit Allradantrieb und CVT geordert werden kann
(Bild: Mitsubishi)
- Christian Lorenz
Auf dem Genfer Automobilsalon 2019 stellte Mitsubishi das Facelift des Kompakt-SUV ASX vor. Der überarbeitete ASX soll ab September bei den deutschen Händlern stehen. Das 4,36 m lange SUV wurde optisch etwas bulliger und martialischer. Neu geformt wurden Stoßfänger und die nun ausgeprägtere Unterschutzoptik vorn und hinten. Der ASX orientiert sich so mehr an den übrigen Mitsubishi-Modellen, die optisch schon dem Country-Neustyling unterzogen wurden.
Mehr Unterhaltung
Das Cockpit profitiert von einem neuen Infotainment mit Achtzoll-Bildschirm, auf den man jetzt auch Videos auf einem Speicherstick betrachten kann. Bei den teuren Ausstattungsversionen ist ein TomTom-Navigationssystem enthalten, das sich über ein mit dem Internet verbundenes Smartphone mit Echtzeit-Verkehrsdaten füttern lässt. Mitsubishi bietet eine App an, mit der sich abhängig von der Restreichweite die nächste Tankstelle ansteuern, Verbrauchsdaten sammeln oder Servicetermine planen lassen können.
Vorstellung: Mitsubishi ASX Facelift (11 Bilder)

(Bild: alle: Mitsubishi)
Wie die dpa am 13. Juni meldete, kommt zum optischen Facelift auch noch ein Eingriff in die Motorenpalette. Der bisherige 1,6-Liter-Benziner (115 PS) wird durch einen 150 PS starken Zweiliter-Vierzylinder ersetzt, der 195 Nm maximales Drehmoment mobilisiert (1,6-Liter: 154 Nm).
Wieder mit Allrad
Mit dem neuen Zweiliter beschleunigt der ASX in 10,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 190 km/h Höchstgeschwindigkeit. Verbrauchsdaten lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Den Diesel streicht Mitsubishi leider ersatzlos. Dafür wird, passend zur ausgeprägteren Geländewagenoptik, wieder optional ein Allradantrieb angeboten. Alternativ zum serienmäßigen Fünfganggetriebe kann ein stufenloses Automatikgetriebe bestellt werden. Die Version mit Allradantrieb hat das CVT serienmäßig.
Mitsubishi hat bislang noch keine Preise verraten. Im Moment liegt der unverhandelte Einstiegspreis des ASX laut Liste bei knapp 17.000 Euro, womit das Modell in diesem Segment zu den günstigsten Angeboten zählt. Zum Vergleich: Ein Seat Ateca (Test) kostet mindestens 20.980 Euro, ein etwas kürzerer Mazda CX-3 ab 18.490 Euro. (chlo)