Vorstellung: Skoda Octavia 4
Der nÀchste Skoda Octavia wird etwas feiner und bietet mehr Optionen, bleibt sich im Kern aber treu. Es gibt weiterhin viel Platz, eine breite Auswahl an Motoren und vergleichsweise faire Preise. Dazu hat Skoda ihn recht zeitlos eingekleidet
(Bild: Skoda)
Die letzte Ăberarbeitung des Volkswagen-Trios, bestehend aus VW Golf, Seat Leon und Skoda Octavia blieb Ă€uĂerlich ziemlich unauffĂ€llig â mit einer Ausnahme: Ausgerechnet die ansonsten geradezu auffĂ€llig um UnauffĂ€lligkeit bemĂŒhten Designer von Skoda verpassten dem braven Octavia eine eigenwillige Front im âVier-Augen-Lookâ. Dem Erfolg war das nicht abtrĂ€glich, der Kombi ist nach wie vor sehr gefragt. Kurz nach der Vorstellung des achten VW Golf folgt nun die des Octavia auf gleicher Basis.
Nochmals gröĂer
Skodas Octavia eilt der Ruf eines preiswerten Pragmatikers voraus. Letzteres stimmt, und der Neue legt in dieser Disziplin weiter zu. Der Kombi wird rund zwei Zentimeter lĂ€nger und ist kĂŒnftig mit 4,69 m in etwa so lang wie eine Mercedes C-Klasse oder ein BMW 3er. Wie gehabt lĂ€sst er diese bei der Nutzung der VerkehrsflĂ€che weit hinter sich. Der neue Octavia bietet 5 mm mehr Beinfreiheit hinten. Der Kofferraum der Limousine liegt um zehn auf nun 600 Liter zu, der Kombi bietet kĂŒnftig gar 640 statt 610 Liter. Um das einmal grob einzuordnen: In dieser Disziplin ĂŒbertrumpft der Octavia selbst deutlich lĂ€ngere Kombis wie Mazda 6, Opel Insignia Sports Tourer oder auch einen BMW 5er Touring.
Vorstellung: Skoda Octavia 4 (19 Bilder)

Dieses sehr gute Platzangebot dĂŒrfte schon bisher einer der Kaufmagneten gewesen sein. Bei der Assistenz wurde der Octavia bisher nur mit etwas mehr als dem Nötigsten versehen. So gab es schon einen Fernlicht-Assistenten, Abstandstempomat, adaptives Fahrwerk, Online-Kartenupdates und ein âvirtuellesâ Kombiinstrument â wie bei Skoda ĂŒblich fĂŒr vergleichsweise kleines Geld. Neu im Angebot sind unter anderem ein Head-up-Display und Matrixlicht. Man darf gespannt sein, wie intensiv die Octavia-KĂ€ufer, die bisher zu gut ausgestatteten Versionen tendierten, von den neuen Optionen Gebrauch machen.
Umgewöhnen mĂŒssen sich die Octavia-Nutzer bei der Bedienung. Wo bisher ein Griff ohne Blickkontakt beispielsweise fĂŒr Temperatur- und LautstĂ€rkeregelung genĂŒgte, steckt nun vieles in MenĂŒs. Das Armaturenbrett wirkt so ziemlich aufgerĂ€umt, doch die Bedienung braucht nun etwas mehr Eingewöhnung als bisher. Der Touch-Schieberegler, mit dem unter anderem die LautstĂ€rke und die Temperatur eingestellt werden, ist lĂ€nger als beim Golf, was bei der Bedienung helfen soll. Zumindest in der groĂen Ausbaustufe wird sicher auch eine Sprach- und Gestensteuerung serienmĂ€Ăig mit dazugereicht. Wie schon beim Golf wird es zudem sehr rasch auch im Octavia möglich sein, bestimmte Services nachtrĂ€glich zu buchen.