VW-Chef an Zusammenarbeit mit Suzuki interessiert
- ssu
Volkswagen will mit dem japanischen Konkurrenten Suzuki zusammenarbeiten. "Suzuki wäre wegen seiner Kleinwagenkompetenz ein interessanter Partner", sagte VW-Chef Martin Winterkorn dem am 21. August erscheinenden manager magazin. Dem Wirtschaftsblatt zufolge kämen für VW sowohl ein Joint-Venture als auch eine Beteiligung von zehn Prozent in Frage. Ferner heißt es in dem Beitrag, dass Suzuki auch mit dem französischen Hersteller Renault verhandelt.
VW-Chef Winterkorn rechne sich aber dennoch gute Chancen aus, um bei Suzuki zum Zug zu kommen, so das Blatt. "Wer spielt die Mehrmarkenstrategie schon so gut wie wir", fragte der Konzernchef, "wen bevorzugt Suzuki wohl?"
Winterkorn deutete zudem an, dass er eine Verlängerung seines bis Ende 2011 laufenden Vertrages anstrebt. "Wenn ich gesund bleibe und man mich noch will, kann ich mir vorstellen, länger zu bleiben. Es gibt viel zu tun."
Der Sportwagenhersteller Porsche soll Winterkorn zufolge unter dem Dach von VW drei neue Modelle auflegen. "Vorstellbar wäre ein Fahrzeug unterhalb Porsches bislang kleinstem Modell, dem Boxster." Außerdem könne er sich für den Geländewagen Cayenne einen "kleinen Bruder" vorstellen und ein zusätzliches Modell des Panamera, der jetzt neu auf den Markt kommenden Sportlimousine aus Zuffenhausen. Eine Neuauflage des VW-Porsche 914 aus den 1970er Jahren schloss er aus: "So etwas werden wir nie wieder machen. Das verspreche ich. Ein Porsche muss ein Porsche bleiben." (dpa-AFX) / (ssu)