VW Golf GTD: Unterwegs im 170-PS-Diesel im GTI-Look
Schon die Golf-Generationen I bis III eiferten als GTD mit Turbodiesel ihrem berühmten Benziner-Bruder GTI zumindest optisch nach. Wie fährt sich der neue GTD mit 170 PS und 350 Nm?
- sl
Kitzbühel (Österreich), 10. Juni 2009 – Das Kürzel GTI bringt Golf-Fans seit über drei Jahrzehnten zum Schwärmen, und so verwundert es nicht, dass die Wolfsburger Marketing-Strategen schon beim Golf I dem schnellen Benziner eine GTD-Version zur Seite stellten, die zumindest optisch mithalten sollte. Auch die Golf-Generationen II und III gab es in GTD-Version, dann war erstmal Feierabend für die Buchstabenkombination: Beim Golf IV wagte VW, eine "GTI TDI" getaufte Variante mit Selbstzünder anzubieten, was GTI-Puristen erheblich verschreckte. Es sollte bis zur aktuellen, sechsten Generation dauern, bis der Wolfsburger Kompakte wieder als GTD zu haben ist – wir haben ihn für Sie probegefahren.
170-PS-Diesel
Wie dem GTI kommt auch dem GTD in puncto Antrieb bei weitem keine Ausnahmestellung zu. Der Zweiliterdiesel mit 170 PS wird von Audi, Seat und Skoda und natürlich auch von VW bereits in etlichen Modellen eingesetzt. Unlängst fuhren wir den Motor beispielsweise in den Sportmodellen Skoda Octavia RS sowie im Seat León FR. Die Schwestermarken können sich glücklich schätzen, denn das Aggregat ist wirklich gut. Es besitzt nun eine Common-Rail-Einspritzung und ist dadurch leiser als das alte Pumpe-Düse-Aggregat. Die Einspritzung mit dem recht hohen Druck von 1800 Bar ermöglicht es, bis zu sieben Einzeleinspritzungen pro Hub vorzunehmen. Da Piezo-Injektoren eingesetzt werden, können die Einspritzzeitpunkte besonders exakt festgelegt werden. All das kommt der Laufruhe zugute.
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