Der neue Peugeot 207 SW im Test
Vor einem Jahr kam mit dem Kleinwagen 207 der Nachfolger des 206 auf den Markt. Vor wenigen Wochen folgte mit dem 207 CC die zweite Karosserie-Variante. Ab sofort ergänzt der 207 SW die Baureihe zusätzlich um einen Kombi
- mh
Paris, 27. Juni 2007 – Kleiner Löwe, großer Stauraum: Nach diesem Motto bietet Peugeot seit dem Jahr 2002 vom 206 die Kombiversion SW an. Jetzt, ein Jahr nach dem Start der Nachfolge-Baureihe 207, kommt auf deren Basis die zweite SW-Generation auf den Markt. Sie ist auf 4,16 Meter gewachsen, rundum aufgewertet und attraktiver als zuvor. Trotz typischer Upgrade-Begleiterscheinungen bleibt der Mehrpreis gegenüber dem Vorgänger moderat. Wir waren im gereiften Löwen-Laster mit zwei Motorisierungen unterwegs: dem 109 PS starken 1.6 HDi und dem 1,6-Liter-Benziner mit 120 PS.
Bekannter Schick
Das Gesicht des neuen SW mit seinen lang gezogenen Scheinwerfern und dem riesigen Kühlergrill ist identisch mit der Front der 207-Limousine. In der Seitenansicht wirkt der Kombi wie eine Schrumpf-Ausgabe des 407 SW. Charakteristisch ist seine nach hinten stark aufsteigende, schwungvolle Schulterlinie. Besonders markant: Die groß dimensionierten Heckleuchten bilden mit der Heckscheibe einen Keil.
Kein Kleinwagen-Mief mehr
Obwohl das Design des 207 SW in mehrfacher Hinsicht bereits Gewohntes bietet, kann er sich wohltuend vom sonstigen Einerlei absetzen. Auch der Innenraum gefällt mit einer eigenständigen und zudem recht hochwertigen Atmosphäre. Dazu tragen neben der guten Verarbeitung schicke Textilien in den Türen und wertig anmutende Soft-Oberflächen bei. Chromringe um die weiß unterlegten Rundinstrumente sowie Alu-Leisten in der Mittelkonsole und um die Lüftungsdüsen werten den Innenraum zusätzlich auf. Das Interieur hinterlässt einen soliden, funktionalen und modernen Eindruck, Kleinwagen-Mief wird nicht versprüht. Allein die Kniefreiheit für die Fondpassagiere ist angesichts der Fahrzeuglänge etwas knapp.
Der neue Peugeot 207 SW im Test (25 Bilder)
