Der neue Peugeot 207 SW im Test

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Nicht ganz so sparsam, dafür jedoch spürbar kultivierter ist der 120 PS starke 1,6-Liter-Benziner. Sein geringeres Drehmoment lässt ihn subjektiv zunächst etwas schlapper erscheinen. Doch dreht man den Motor ordentlich hoch, hängt er gut am Gas und bringt die Fuhre sogar flotter voran, als dies der Diesel kann: 9,6 Sekunden dauert der Sprint, bei 200 km/h endet der Vortrieb. In Kombination mit dem angenehm zu schaltenden Fünfgang-Getriebe liegt der Verbrauch bei 6,3 Liter, der CO2-Ausstoß bei 150 Gramm pro Kilometer.

Gelungenes Fahrwerk
Positiv überraschen kann der 207 SW mit seiner Fahrwerksabstimmung. Statt der für einen Franzosen typisch weichen Federung sind beide Testwagen angenehm straff, ohne mit übertriebener Härte zu nerven. Aufgrund der etwas breiteren Spur und einer auf höheres Gewicht ausgelegten Hinterachse liegt der Kombi besser und satter auf der Straße als die Limousine. Die elektrische Servolenkung verhärtet zudem bei flotter Fahrt genau richtig und gibt eine insgesamt recht gute Rückmeldung. Beim Rangieren wird das Volant hingegen sehr leichtgängig.

Zunächst so teuer wie die Limousine
Beim Preis bewegt sich der 207 SW etwas über dem Niveau des Vorgängers 206 SW. In der Einstiegsversion wird der Neue von einem 1,4-Liter-Benziner mit 73 PS angetrieben. Die Basisausstattung Filou ist recht spartanisch: vier Airbags, ABS, Servolenkung, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und die geteilt umlegbare Rückbank – das war es im Wesentlichen. Zunächst bieten die Franzosen ab sofort dieses Modell zum Schnupperpreis von 12.800 Euro an. Ab Herbst 2007 gilt dann der offizielle Listenpreis von 13.450 Euro. Mit 12.800 Euro liegt der Basis-SW übrigens gleichauf mit der fünftürigen 207-Limousine bei gleicher Motorisierung und Ausstattung.