Stretch-Caddy
Mit einem um 47 Zentimeter verlängerten Caddy will VW aus dem Handwerker-Gefährt einen Großfamilien-tauglichen Minivan machen, der die Lücke, die zwischen dem T5-Bus und dem normalen Caddy in Sachen Größe und Verkaufspreis klafft, schließt
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Sevilla, 8. Februar 2008 – Dass der VW Caddy Maxi Life fast einen halben Meter länger ist als die Urversion, springt sofort ins Auge. Mit der Stretch-Aktion will VW aus dem Handwerker-Gefährt einen Großfamilien-tauglichen Minivan machen. Dabei soll der Wagen die Lücke, die zwischen VWs aktuellen Bus-Modell T 5 und dem normalen Caddy in Sachen Größe und Verkaufspreis klafft, schließen.
Alles lackiert
Der Caddy Maxi Life ist die Passagier-Variante unter den langen Caddys. Entsprechend manierlich kommt der Wagen daher: Stoßfänger, Außenspiegel und Türgriffe sind in Wagenfarbe lackiert, die Leichtmetallräder passen zum Zeitgeist. Außerdem durften sie auf 16-Zoll anschwellen, da die alten 15-Zoll-Rollen unter dem nun beinahe einen halben Meter längeren Wagen lächerlich aussehen würden. Mit dem Maxi Life kann man also durchaus vor dem Hotel oder dem Haus der Schwiegereltern vorfahren, ohne ein Naserümpfen zu riskieren.
Stretch-Caddy (21 Bilder)

Kommt mit lackierten Stoßfängern: Der neue VW Caddy Maxi Life
Länge zählt
Das eigentlich sensationelle am Caddy Maxi Life sind natürlich die 47 Zentimeter Längengewinn. Davon entfallen 32 Zentimeter auf den Bereich zwischen den beiden serienmäßigen Schiebetüren und der Hinterachse, die restlichen 15 Zentimeter wandern in den hinteren Überhang. Einen 70 Zentimeter breiten Einstieg geben die leichtgängig aufschiebbaren Öffnungen frei – dies reicht für einen bequemen Zugang. Wo macht sich nun der Längenzuwachs am ehesten bemerkbar? Ganz klar: im Kofferraum. Als dreireihigen Siebensitzer gab es auch schon den kurzen Caddy und in Sachen Beinfreiheit hat sich kaum was getan. Aber der in der Siebensitzer-Bestuhlung verbleibende Laderaum wuchs im Maxi um 340 auf 530 Liter im Caddy Maxi Life. So kann auch eine siebenköpfige Familie tatsächlich in den Urlaub fahren. Allerdings kommt es dabei auf die Zusammensetzung der Familie an.