Sonderrechte für Tesla-Zulieferer?
Ein Zulieferer des US-Elektroautoherstellers Tesla hat beim zuständigen Landkreis Oder-Spree einen Antrag auf Ausnahme vom Sonntagsfahrverbot für Lkw gestellt.
Rendering der geplanten Fabrik in Brandenburg
(Bild: Tesla)
- dpa
Ein Zulieferer des US-Elektroautoherstellers Tesla hat beim zuständigen Landkreis Oder-Spree einen Antrag auf Ausnahme vom Sonntagsfahrverbot für Lkw gestellt. Ein Sprecher des Kreises bestätigte einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Noch sei nichts entschieden, betonte er. Derzeit sei man dazu in der Abstimmung mit dem Land, das mit den entsprechenden Bundesministerien in Kontakt sei.
Bund und Land stehen Privileg ablehnend gegenüber
Demnach sollen Lastwagen, die zur Tesla-Fabrik fahren, auch am Sonntag Bundesstraßen und Autobahnen nutzen dürfen. Der Bund und auch die Landesregierung in Potsdam stünden dem ablehnend gegenüber, Tesla eine Sonderbehandlung zu gewähren, heißt es weiter in dem Bericht des Spiegel. Zudem soll es sich bei den Lkw um konventionelle, mit Dieselkraftstoff betriebene Fahrzeuge handeln.
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Ab Sommer 2021 sollen rund 500.000 Elektroautos im Jahr in Grünheide (Oder-Spree) nahe Berlin produziert werden. Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung vom Land Brandenburg steht noch aus. Tesla baut bereits auf eigenes Risiko über vorzeitige Genehmigungen. Das Brandenburger Landesumweltamt gab zuletzt grünes Licht für das Fundament und den Rohbau mit einem vorzeitigen Beginn.
(fpi)