Kurz gehalten: Mitsubishi Lancer Sportback
Europäische Autokäufer bevorzugen in der Kompaktklasse fünf Türen und eine große Heckklappe. Höchste Zeit also für Mitsubishi, den Lancer auch als Fließheck-Modell anzubieten. Wir haben ihn für Sie getestet
- mn
München, 30. September 2008 – Im November 2007 kam die neueste Generation des Mitsubishi Lancer als viertürige Sportlimousine auf den Markt. Europäische Autokäufer bevorzugen in der Kompaktklasse jedoch fünf Türen und eine große Heckklappe. Höchste Zeit also für die Japaner, den Lancer auch als Fließheck-Modell anzubieten. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird der Lancer Sportback – wie Mitsubishi den Fünftürer analog zum Audi A3 nennt – auf dem Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober 2008). Ab Mitte November steht er dann bei den Händlern. Wir sind den Sportback mit 1,8-Liter-Benziner bereits gefahren.
So lang wie die C-Klasse
Der Fließheck-Lancer wurde speziell für den europäischen Markt entwickelt und soll künftig rund 70 Prozent des Gesamtvolumens der Baureihe ausmachen. Mit einer Länge von knapp 4,59 Meter ist der Sportback rund eineinhalb Zentimeter länger als der Viertürer – und damit genauso lang wie eine Mercedes C-Klasse. Preislich hingegen orientiert sich der Japaner eher am VW Golf oder am neuen Lancia Delta, der mit einer Länge von 4,52 Meter auch größenmäßig als direkte Konkurrenz anzusehen ist. Mitsubishi hofft darauf, mit dem Sportback sowohl Interessenten von Kompakt- als auch von Mittelklasseautos ansprechen zu können.
Kurz gehalten: Mitsubishi Lancer Sportback (26 Bilder)

Mit dem Sportback präsentiert Mitsubishi jetzt die fünftürige Fließheck-Variante des Lancer.
Eigenständiges Design
Äußerlich ist die Verwandtschaft zur Lancer Sportlimousine zwar unverkennbar, dennoch hat der Sportback ein eigenständiges Design. Die Front ist durch das so genannte „Jetfighter“-Gesicht mit einer schräg zulaufenden Haifischnase und einem großen, trapezförmigen Kühlergrill gekennzeichnet. Ab der zweithöchsten Ausstattungsstufe sorgen zudem Seitenschweller und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen für einen sportlichen Auftritt. Diesen Eindruck soll auch der große Dachspoiler unterstützen. Er wirkt jedoch ein wenig überdimensioniert und in der Basisversion – also ohne Seitenschweller und mit 16-Zöllern – eher deplatziert.