Getestet: VW Passat CC

Der Einstiegspreis von 30.300 Euro für den CC schnellt mühelos in die Höhe, ordert man DCC-Fahrwerksregelung, Spurhalte- oder Parkassistent hinzu. Doch gegenüber den wenigen übrigen viertürigen Coupés ist der VW fast ein Schnäppchen

vorlesen Druckansicht 15 Kommentare lesen
630 x 420 21372_1208335124512.jpg
Lesezeit: 9 Min.
Von
  • hd
Inhaltsverzeichnis

Rottach-Egern, 16. April 2008 – Ein Wolfsburger am Tegernsee – wie geht das bloß unter einen Hut: Hie die nüchtern-ruhige, bisweilen als langweilig und stur bekrittelte Art der Söhne der norddeutschen Tiefebene, da das Postkarten-Idyll mit Alpenpanorama südlich von München? Das passt sogar prima – zumindest dann, wenn man als Passat CC auf die Welt gekommen ist.

Es ist nicht zu bestreiten: Der Passat CC ist ein „Eye-catcher“ der edlen Art. Beim flüchtigen Hinschauen mag man ihn von vorn für eine Kreuzung aus Passat und Phaeton halten. Kenner sehen aber auch aus dieser Perspektive sofort den Unterschied: Im Vergleich zu Passat Limousine und Kombi ist die Schürzen-Unterlippe weiter nach vorn gereckt, was der Frontpartie einen selbstbewussteren Eindruck verleiht. Die Seitenlinie allerdings lässt gar keinen Zweifel mehr offen: Besonders im Bereich der C-Säule sieht man die Unterschiede. Während bei der Limousine die Fensterpartie mit einem Knick endet, folgt das Fond-Fenster beim CC dem Dach-Schwung nach hinten. Das Dach geht nahtlos in Heckscheibe und Kofferraumdeckel über, wodurch die Seitenansicht wie aus einem Guss wirkt. Am Heck fallen die stärker in die Kotflügel gezogenen Leuchten auf. Der markante Schnitt mit deutlich hervorgehobenen Lichtkanten gibt dem Rücken einen dynamischen Touch.

Getestet: VW Passat CC (21 Bilder)

VW Passat CC: Das viertürige Coupé ist eine elegante Erscheinung.