Lichtdurchflutet: Nissan Micra C+C im Test

Alles so schön hell hier – dabei haben wir das Dach längst geschlossen. Aber der Nissan Micra C+C, was soviel bedeutet wie „Cabrio-Coupé“, lässt das Tageslicht durch ein kleines Glasdach

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  • gh
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Berlin, 10. Dezember 2007 – Alles so schön hell hier – dabei haben wir das Dach längst geschlossen. Aber der Nissan Micra C+C, was soviel bedeutet wie „Cabrio-Coupé“, lässt das Tageslicht durch ein kleines Glasdach. Cabrio-Spezialist Karmann hat im nordost-englischen Nissan-Werk Sunderland extra ein „Werk im Werk“ gebaut, um dort diese Spezialkonstruktion realisieren zu können.

Außen kommt das Micra Cabrio mit den gleichen Neuigkeiten daher wie die Limousine. Wer ganz genau hinsieht, erkennt sie: Die blau unterlegten Blinklichter, die blauen Einsätze in den Frontlichtern und die Chromumrandung der Lüftungsschlitze. Ansonsten ist der C+C etwas länger als die Limousine. Knapp neun Zentimeter kommen beim Cabrio hinzu. Außerdem ist der Offen-Flitzer zwölf Zentimeter flacher und hat eine deutlich stärker geneigte Frontscheibe. Und im langen Heck verbirgt sich eine Sensation: 457 Liter Kofferraum bei geschlossenem Dach. Das ist extrem viel und selbst bei geöffnetem Hardtop bleiben noch 255 Liter übrig.

Lichtdurchflutet: Nissan Micra C+C im Test (21 Bilder)

In 22 Sekunden offen: Der Nissan Micra C+C

Auch innen gibt es fürs Cabrio das, was auch für die Limousine gut ist. Besonders das jetzt wegen der Soft-Touch-Oberfläche hochwertiger wirkende Armaturenbrett fällt auf. Die Sitze bieten das Platzangebot und den Seitenhalt eines Melkschemels, und die hintere Sitzreihe ist zum Hinsetzen nicht zu gebrauchen. Große Fahrer müssen die Rücklehne ihres Stuhls komplett an die zweite Reihe rücken und trotzdem noch mit einem unangenehm steil aufgerichteten Gasfuß leben – das „Frauenauto“ schützt sich so vor falscher Belegung. Außerdem rückt großen Leuten in der ersten Reihe die vordere Dachkante auf den Pelz. Die Anzeigen sind klein und hübsch, die zentrale Temperaturanzeige wirkt wie eine Lupe. Und in den Türen sitzen Öffnungsgriffe, die das Design der guten alten Fensterkurbel tragen. Schön ist der Micra C+C von innen in jedem Fall.