Unterwegs im neuen VW Polo
Bestellen lässt sich die fünfte Polo-Generation bereits. Bevor im Juni die ersten Autos beim Kunden sind, konnten wir den Neuen mit den gleichfalls neuen Motoren 1.6 TDI und 1.2 TSI ausprobieren
- sl
Olbia (Italien), 14. Mai 2009 – Mit dem Erfolg der Abwrackprämie erlebte der seit 2001 gebaute VW Polo 9N zu Jahresbeginn ein ungeahntes Revival, VW konnte die fürs Werk im spanischen Pamplona angekündigte Kurzarbeit wieder absagen, um stattdessen 40.000 Stück des Auslaufmodells mehr als ursprünglich geplant zu produzieren. Doch kann auch die staatliche Verkaufsförderung nicht darüber hinwegtäuschen, dass die aktuelle Kleinwagen-Konkurrenz zum Alten nicht nur aufgeschlossen hat, sondern ihn frische Wettbewerber wie der Ford Fiesta aus dem Stand überholen konnten. Richtig alt sah der 9N dann gegenüber seinem im März vorgestellten Nachfolger aus der eigenen Familie aus, welcher auch schon bestellt werden kann. Bevor im Juni die ersten Exemplare ausgeliefert werden, haben die fünfte Polo-Generation in zwei Motorvarianten für Sie probegefahren.
Zu kühl?
Äußerlich folgt der Polo der neuen Designlinie, die mit dem Scirocco eingeführt wurde und sich nun über den Golf bis zum Polo zieht. Den drei Modellen gemein sind die innen spitz zulaufenden Scheinwerfer, während das Heck jedes Mal etwas anders aussieht. Insgesamt wirkt der neue Polo äußerst gelungen. Man assoziiert allerdings eher Intelligenz als Emotionalität, und manche Betrachter finden ihn daher zu kühl. Im Vergleich etwa zum Opel Corsa liegt der Polo für unseren Geschmack aber immer noch weit vorn. Andere Kleinwagen wie der Ford Fiesta, der Seat Ibiza oder der Fiat Grande Punto aber können dem Auto in puncto Karosseriedesign das Wasser reichen.
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