VIA legte 2001 um 11 Prozent zu

Der Januar brachte 18 Prozent mehr Umsatz als der Dezember, aber 12 Prozent weniger als der Januar 2001.

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Der Chip-Hersteller VIA Technologies konnte trotz des schwachen PC-Marks im letzten Jahr seinen Umsatz um 11 Prozent auf 34,3 Milliarden NT$ (New Taiwan Dollar, 1,14 Milliarden Euro) steigern. Im Januar sei der Umsatz sogar auf 2,72 Milliarden NT$ (90 Millionen Euro) von 2,29 Millionen (76 Millionen Euro) im Dezember gestiegen, ein Zuwachs von über 18 Prozent.

Gegenüber dem Januar 2001 sei allerdings ein Rückgang von 12 Prozent zu vermelden. Nachdem die Gewinne für das zweite Quartal hinter den Erwartungen zurückblieben und auch das dritte Quartal von von Umsatzrückgängen geprägt war, scheint VIA die Konjunkturschwäche der IT-Industrie ein wenig überwunden zu haben. Als Hersteller von Chipsätzen kann VIA schon von kleinen positiven Zeichen wie von dem leicht erholten europäischen Markt oder den vergleichsweise gut gehenden Billigrechnern profitieren.

VIA stellt vor allem Chipsätze für AMD- (KT133A, KT266A, KM133, KLE133) und Intel-Prozessoren (694T, PM133, PLE133, P4X266A) her, hat mit dem C3 aber auch einen eigenen Prozessor im Angebot. Um die Pentium-4-Chipsätze P4X266/A und P4M266 tobt weiterhin ein Rechtsstreit gegen Intel, der viele Mainboard-Hersteller dazu bewegte, keine entsprechenden Mainboards zu verkaufen. Mit dem VIARAMA-Zertifikat und der eigenen Mainboard-Marke VPSD versucht VIA, den Verkauf dieser Chipsätze anzukurbeln. Weiterhin hat VIA einige Peripherie-Bausteine für LAN oder IEEE1394 im Angebot. (jow)