Vorstellung: Kia Sportage 2022
Kia zeigt erstmals Bilder des neuen Sportage. Das SUV vollzieht innen wie außen einen beträchtlichen Wandel.
Everybody's Darling? Das Front-Design dĂĽrfte eher polarisieren.
(Bild: Kia)
Der Sportage gehört zu den ältesten Baureihen von Kia auf dem deutschen Markt. Mit einer kurzen Unterbrechung wird das SUV seit 1994 angeboten, und das durchaus erfolgreich. Der Sportage hat ungefähr das Format eines VW Tiguan, bietet ausreichend Platz für eine Familie, ohne bei Fahrzeuggröße oder Preis auszuufern. Daran wird auch der Nachfolger festhalten.
Europa-Fassung folgt
Die ersten Bilder zeigen die Version für den globalen Markt, eine Europa-Fassung soll im September gezeigt werden. Optisch setzt sich der fünfte Sportage deutlich von seinem Vorgänger ab. Besonders an der Front beschreitet Kia einen sehr mutigen Weg, der eher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Die weit nach außen gerückten Scheinwerfer und der sehr breite Kühlergrill sind zumindest eigenwillig. Das ganze Auto wirkt, begünstigt durch die schmaleren Seitenscheiben, deutlich gestreckter als bisher. Angaben zu Abmessungen macht Kia noch nicht, das SUV erscheint auf Bildern aber erheblich länger als bisher.
Videos by heise
Der Innenraum wirkt mit seinen zwei Bildschirmen deutlich moderner als im bisherigen Modell. Allerdings hat Kia darauf geachtet, dafür nicht die Funktionalität zu opfern. Die wichtigsten Funktionen haben eigene Tasten, langes blättern in verschachtelten Untermenüs erspart Kia seinen Kunden. Auch die übersichtliche Zahl an Knöpfen auf dem Lenkrad – ohne Touch-Quatsch – zeugt von einem Pragmatismus, der bis in das Infotainmentsystem reicht. Das glänzte in Testwagen nicht mit Fülle von Funktionen, doch das, was ein modernes System können sollte, wirkt ordentlich umgesetzt und intuitiv bedienbar.
Kia Sportage 2022 (12 Bilder)

Steigende Preise
Das bisherige Basismodell kostet knapp 23.000 Euro, das Spitzenmodell mit 136 kW und einer serienmäßigen Vollausstattung kommt auf etwas mehr als 45.000 Euro. Der Nachfolger wird, ohne sich zu weit von seinen Wurzeln zu entfernen, vermutlich insgesamt leicht darüber liegen, was insbesondere das Topmodell betrifft. Für diese These spricht, dass der Kia Sportage wohl den Plug-in-Hybrid des Hyundai Tucson bekommt. Der kostet mindestens 42.000 Euro, der Sportage PHEV wird tendenziell eher etwas oberhalb dieser Marke liegen. Näheres dazu dürfte Kia im vierten Quartal verraten, als kurz vor der geplanten Händlerpremiere Anfang 2022.
(mfz)