Audi R8 Spyder: Supersportler debütiert auf der IAA

Audi zeigt in Frankfurt erstmals die offene Version seines Supersportlers. Der Zweisitzer mit klassischem Stoffdach und dem bekannten 525-PS-V10 kommt im ersten Quartal 2010 in den Handel

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Ingolstadt, 15. September 2009 – Vor dem Start der IAA, die seit heute für die Fachpresse zugänglich ist, wurde bereits fleißig darüber spekuliert, dass auf dem Messestand von Audi die offene Version des R8 zu sehen sein wird. Und die Vermutungen haben sich bewahrheitet: Der 525 PS starke Wagen mit der Bezeichnung R8 Spyder 5.2 FSI quattro wird fürs Publikum in Frankfurt am Main vom 17. bis zum 27. September zu sehen sein. Im Unterschied zum Coupé entfallen die so genannten Sideblades hinter den Türen. Die Seitenteile bestehen aus Kohlefaser-Verbundmaterial, ebenso wie der große Deckel über der Verdeckablage. Zwei gewölbte Hutzen, die sich bis zur Abrisskante ziehen und große Lüftungsöffnungen integrieren, verleihen dem Rücken des offenen Zweisitzers ein kraftvolles Profil.

Audi setzt wie bei all seinen offenen Modellen auch beim R8 Spyder auf ein Stoffverdeck. Das Softtop öffnet beziehungsweise schließt innerhalb von 19 Sekunden vollautomatisch – bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 50 km/h. Die beheizbare Glasscheibe ist vom Verdeck getrennt und lässt sich per Knopfdruck separat ein- und ausfahren. Ein zusätzliches Windschott mit Netz-Struktur gehört zur Serienausstattung. Das Verdeck ist uneingeschränkt hochgeschwindigkeitstauglich, versprechen die Ingolstädter. Die Schottwand integriert einen Überrollschutz, der aus zwei starken, von Federn vorgespannten Platten besteht. Kopf-/Thorax-Sidebags in den Sitzlehnen schützen die Passagiere bei einem Seitencrash, bei einem Heckaufprall soll das integrale Kopfstützensystem die Gefahr eines Schleudertraumas verringern.

Audi R8 Spyder: Supersportler debütiert auf der IAA (6 Bilder)

Jetzt auch offen: Audi bringt den R8 Spyder 5.2 FSI quattro.

Die serienmäßigen Voll-LED-Scheinwerfer erzeugen sowohl das Abblendlicht, das Fernlicht sowie das Tagfahrlicht als auch das Blinklicht. Die Abgasanlage endet in zwei großen, ovalen Endrohren. Der voll verkleidete Unterboden mündet in einem hoch nach oben gezogenen Diffusor. Der Heckspoiler fährt bei höheren Geschwindigkeiten selbsttätig aus. Eher bescheiden fällt der Stauraum aus – mehr als 100 Liter Gepäck fasst der Sportler nicht.