Auto-Batterien im GTÜ-Test

Je kälter die Nächte werden, desto mehr Autobatterien versagen am nächsten Morgen den Dienst. Die GTÜ hat sieben aktuelle Modelle ausführlich unter die Lupe genommen

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Von
  • rhi

Stuttgart, 13. November 2009 – Alle Jahre wieder: Kaum werden die Nächte frostig, orgelt manch einer am nächsten Morgen vergeblich mit dem Anlasser, weil die Batterie zu stark entladen ist. Die Prüforganisation GTÜ hat jetzt sieben Stromspeicher verschiedener Marken unter die Lupe genommen.

Alle Testkandidaten durchliefen einen fest definierten Prüfzyklus: Die erste Station ist das Wiegen und die Kapazitätsmessung. Es folgen Härtetests wie Kaltstartfestigkeit und die Überprüfung der Lebensdauer. Auch der Akkuverschleiß wird näher betrachtet. Eine weitere Hürde ist die so genannte Tiefenentladung. Diese tritt zum Beispiel ein, wenn man vergisst, nach dem Parken die Scheinwerfer auszustellen und diese stundenlang Strom ziehen. Auch die Handhabung der Batterie ist ein Test-Kriterium, hinzu kommt die Auslaufsicherheit, denn ein Bestandteil der Akkus ist verdünnte Schwefelsäure.

Auto-Batterien im GTÜ-Test (3 Bilder)

Die Prüforganisation GTÜ hat sieben Autobatterien getestet.

Mit dem Urteil "sehr empfehlenswert" liegt die "Varta Silver" vorne, ebenso die von Varta produzierte "VW Original". Im Mittelfeld landeten folgende als "empfehlenswert" eingestufte Batterien: "Banner Power Bull", "AFA" (gehört zur Varta-Gruppe) und "Moll". Nur "bedingt empfehlenswert" ist die "Arktis High Tech". Schlusslicht ist die "Bosch Silver". Sie wurde mit "nicht empfehlenswert" benotet, da sie besonders bei den Kaltstartprüfungen patzte und schon nach wenigen Startvorgängen stark schwächelte. Auch bei den Entladezyklen und der Tiefenentladung schnitt der Bosch-Akku schlecht ab. (imp)