Autogasbetriebener Chevrolet Captiva 2.4 LPG
Ab Werk bietet Chevrolet eine Autogas-Variante des Captiva an. Ist das 136 PS starke LPG-Modell "EcoLogic" auch ökonomisch sinnvoll? Wir haben das SUV als Fronttriebler und Siebensitzer gefahren
- Henry Dinger
München, 14. Januar 2010 – Fahrer großer SUVs sind oft und gern gesehene Gäste an der Tankstelle – aus Sicht des Autobesitzers stellen sich die kostspieligen Ausflüge freilich ganz anders dar. Der Betrieb mit LPG (Liquified Petroleum Gas) wäre eine günstige Alternative. Bereits ab Werk ist der Chevrolet Captiva in der "EcoLogic"-Version darauf vorbereitet. Äußerlich unterscheidet er sich kaum von seinen benzinfressenden Geschwistern. Nur wenn wir genauer hinschauen, bemerken wir in der hinteren Stoßstange unten links den kleinen LPG-Einfüllstutzen. Und wie fährt sich der Siebensitzer unter Gas?
Bordcomputer nicht auf LPG eingestellt
Innen ist der Chevy ebenso unauffällig und zweckmäßig eingerichtet wie die anderen Captiva auch. Im Kofferraum finden 465 Liter Gepäck Platz. Wenn man allerdings die beiden Zusatzsitze ausklappt, schrumpft das Stauvolumen auf ein nicht mehr nennenswertes Maß. In der Mittelkonsole weist ein kleines schwarzes Kästchen auf die Besonderheit des EcoLogic hin: Hier wird zwischen Gas und Benzin umgeschaltet, und auch der Füllstand des 53-Liter-Autogas-Tanks abgelesen. Der Benzinvorrat beträgt nach wie vor 65 Liter und wird wie gewohnt von der Tankuhr angezeigt. Beim Gasbetrieb stimmt im Bordcomputer allerdings weder der Wert für den Verbrauch noch der für die Restreichweite, denn das elektronische Helferlein ist nur für den Benzinbetrieb geeicht.
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