Neuauflage des Ford-Pick-up Super Duty
Die Detroiter Automesse beweist: Trotz Absatzkrise und steigendem Umweltbewusstsein sterben die großen, hubraumstarken Autos in den USA nicht aus. So legt Ford den Pick-up F-Series Super Duty neu auf
- Matthias Nauman
Detroit (USA), 14. Januar 2010 – Die Zukunft in der amerikanischen Automobilindustrie gehört kleinen, umweltfreundlichen Fahrzeugen mit wenig Hubraum, meint man vielleicht. Schaut man sich jedoch auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit um, gewinnt man einen ganz anderen Eindruck: Die riesigen, hubraumstarken SUVs, Offroader und Pick-ups sind allerorten gegenwärtig. So wie der Ford Super Duty, der frisch renoviert an den Start geht.
In den USA äußerst beliebt
Die F-Serie ist eine in den USA äußerst beliebte Pick-up-Baureihe. Die Fahrzeuge sind in vielen unterschiedlichen Karosserie- und Ausstattungsvarianten erhältlich. So gibt es verschieden große Fahrerkabinen, Ladeflächen und Radstände. Die Topmodelle der F-Serie tragen den Beinamen Super Duty, was auf eine besonders robuste Konstruktion hinweisen soll. Sie sind zwischen 5,77 Meter und 6,68 Meter lang. Je nach Fahrerkabine finden zwei bis sieben Personen Platz im Super Duty.
Neuauflage des Ford-Pick-up Super Duty (13 Bilder)

Ford zeigt in Detroit die Neuauflage des Super Duty, hier als F-355.
Zwei V8-Motoren
Im Laufe des Jahres 2010 erhält der Super Duty neue Motoren. Von Downsizing hält Ford in diesem Fall aber nicht viel, es bleibt bei hubraumstarken V8-Maschinen. So stehen ein 6,7-Liter-Turbodiesel und ein 6,2-Liter-Benziner zur Wahl. Genaue technische Daten sind noch nicht bekannt, allerdings verspricht der Hersteller einen niedrigeren Schadstoffausstoß und einen geringeren Verbrauch. Zu echten Spritsparmodellen werden die Super-Duty-Modelle damit aber sicherlich nicht werden.