BMW testet den neuen M5

Seit 25 Jahren sorgt ein spezielles Kürzel für leuchtende Augen bei BMW-5er-Fans: M5. Nun ist bereits die Neuauflage für 2011 unterwegs. Unter der Haube der Limousine wird es noch mehr Leistung geben

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Von
  • rhi

Haar, 27. Januar 2010 – Manchmal ist es zu bedauern, dass Fotos keinen Ton haben. Beim neuesten Erlkönig von BMW, der momentan in Skandinavien unterwegs ist, wäre ein sehr sportlicher Sound die Begleitmusik. Im verschneiten Norden wird der nächste M5 getestet.

Auch im Segment der M-Modelle reicht es nicht mehr, einfach immer mehr Leistung anzubieten, die Kunden und mehr noch die Öffentlichkeit erwarten auch weniger Verbrauch. Deshalb wird auf den bislang im M5 verwendete Fünfliter-V10 mit 507 PS verzichtet. Stattdessen soll der bereits aus dem X5 M und X6 M bekannte V8-Doppelturbo mit Registeraufladung und 4,4 Liter Hubraum unter die Haube des kommenden M5 wandern. Während die Maschine in den SUVs auf 555 PS kommt, peilt BMW für den M5 eine Leistung von rund 580 PS an, auch 600 PS sind denkbar. Damit stünde der rasante Bayer vor seinen Konkurrenten Audi RS6 und Mercedes E 63 AMG. Dennoch verspricht die BMW M GmbH eine Verbrauchsreduzierung um bis zu 20 Prozent. Das wären etwa drei Liter und ein Durchschnittswert von rund zwölf Liter auf 100 Kilometer. Dabei sollen Leichtbau und eine Zylinderabschaltung helfen.

BMW testet den neuen M5 (5 Bilder)

Der größere Lufteinlass und die Chrom-Niere verrät den neuen BMW M5.

Das maximale Drehmoment von rund 700 Nm wird über ein verstärktes Siebengang-DKG übertragen. Gegen Aufpreis darf man die 300-km/h-Marke in Angriff nehmen, ansonsten wird bei Tempo 250 abgeregelt. Der Erlkönig gibt sich bis auf vier Endrohre noch optisch dezent. Die Serienversion des M5 wird sich jedoch deutlich von der normalen 5er-Limousine abheben, etwa durch große Lufteinlässe und Diffusoren. Unverhüllt gibt es den neuen M5 wohl erstmals auf dem Genfer Auto-Salon im Frühjahr 2011 zu sehen, ob es auch eine Touring-Variante geben wird, ist noch unklar. Letzteres hängt von den Märkten in Asien und dem arabischen Raum ab. (imp)