Autoheizungen im ADAC-Test

Bis bei winterlicher Kälte der Fahrzeug-Innenraum angenehm temperiert ist, kann es eine ganze Weile dauern. Der ADAC hat jetzt die Heizungen von 20 Auto-Modellen verschiedener Segmente getestet

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Von
  • Gregor Hebermehl
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München, 9. Februar 2010 – Vor allem Laternenparker und Frühaufsteher können ein Lied davon singen: Bis bei winterlicher Kälte der Fahrzeug-Innenraum angenehm temperiert ist, kann es eine ganze Weile dauern. Der ADAC hat jetzt die Heizungen von 20 Modellen getestet.

Der ADAC untersuchte die Heizleistung der einzelnen Fahrzeuge in einer Kältekammer. Dort wurden die Wagen auf –10 Grad Celsius heruntergekühlt. Anschließend ermittelten die Prüfer die Zeitspanne, die vergeht bis +22 Grad erreicht sind. Am schnellsten war hierbei der Mercedes SL 350 – nach sieben Minuten ist die Zieltemperatur erreicht. Bei Wagen mit vollwertigen Rücksitzen heimste der Mercedes CLS 63 AMG den Sieg ein: Nach acht Minuten ist die Kabine 22 Grad Celsius warm.

In der unteren Mittelklasse fällt der BMW 120i positiv auf: Vorne ist seine Kabine bereits nach sieben Minuten warm, der Fond schafft die geforderte Temperatur erst nach elf Minuten. In der Kleinstwagen-Gruppe setzt sich der Fiat Panda 1.2 8V Natural Power durch: Vorne ist er in neun und hinten in 14 Minuten warm. Schlecht sieht es für den Opel Agila 1.3 CDTI aus: Vorne müssen die Insassen 20 und hinten 26 Minuten warten, bis die 22 Grad erreicht sind. Diesel heizen prinzipiell schlechter als Benziner, erläutert der Automobilclub. Durch ihren höheren Wirkungsgrad erzeugten sie weniger Abwärme, die zum Aufheizen des Innenraums genutzt werden kann.

Autoheizungen im ADAC-Test (8 Bilder)

Der Sieger: Der Innenraum eines geschlossenen Mercedes SL 350 ist innerhalb von sieben Minuten von -10 auf +22 Grad Celsius aufgeheizt