Hybrid-Studie Citroën DS High Rider
Der DS3 war der erste Schritt von Citroën beim Aufbau der neuen noblen DS-Produktlinie. Wohin der weitere Weg geht, zeigen die Franzosen auf dem Genfer Salon 2010 mit der Hybridstudie DS High Rider
Köln, 15. Februar 2010 – Der Citroën DS High Rider ist ein in zweierlei Hinsicht interessant: nicht etwa, weil er ein weiteres DS-Modell ist, für Kunden die "das Besondere suchen". Das würden sie mit dem Dieselhybrid-Antrieb ohnehin bekommen. Allerdings ist PSA Peugeot/Citroën bisher nicht über Studien hinaus gekommen, musste seine Pläne in diese Richtung zunächst abblasen. Jetzt rückt dieser nicht ganz billige Antrieb der Realisierung wieder ein Stück näher, erstens. Die zweite Besonderheit besteht in der ungewöhnlichen Anordnung: Verbrennungsmotor vorne, Elektromotor hinten – doch reden wir zunächst über Formen und was man alles über sie sagen kann.
In luftiger Höhe geborgen
Wie es derzeit durchaus Mode ist, nimmt Citroën ein Coupé und stellt es auf große Räder, sorgt so für reichlich Bodenfreiheit. Da mag man verwundert fragen, ob so eine Art geländegängiges Coupé nicht eigentlich ein Widerspruch in sich ist, aber immerhin ist es Citroën gelungen, mit "High Rider" eine wirklich griffige Bezeichnung zu finden, die bereits sprachlich Sportlichkeit und eine Portion Geländegängigkeit unter einen Hut bringt. Besondere Merkmale des Hoch-Coupés sind eine weit ins Dach reichende Windschutzscheibe, eine "den Insassen auf den Leib geschneiderte Innenraumgestaltung, die den Seitenhalt und die Geborgenheit der Passagiere betont" und ein Fahrwerk, das "besten Federungskomfort" bieten soll.
Hybrid-Studie Citroën DS High Rider (10 Bilder)

Citroën gibt mit der Studie DS High Rider einen Vorgeschmack auf den kommenden DS4.
Objekt der Begierde?
Überhaupt zeichnet der Pressetext von Citroën das Fahrzeug mit vielen blumigen Worten, von denen wir einige unseren Lesern keinesfalls vorenthalten wollen: "Der DS High Rider ist ein Objekt der Begierde, eine Auto-Schönheit, die der Harmonie der Formen den Vorzug gibt, mit sinnlichen Wölbungen, die aber aus jedem Blickwinkel geschmackvoll und nicht übertrieben wirken." Na wenn das so ist, her damit.