Unterwegs im Alfa 159 Sportwagon mit neuem Diesel

Alfa Romeo hat dem 159 Sportwagon einen neuen Turbo-Diesel spendiert. Das 170 PS starke Aggregat ist stärker und größer als der Vorgänger und verspricht zugleich, sparsamer zu sein

vorlesen Druckansicht 22 Kommentare lesen
Lesezeit: 3 Min.
Von
  • Matthias Nauman
Inhaltsverzeichnis

München, 15. Februar 2010 – Wenn man den Namen Alfa Romeo hört, kommt man leicht ins Schwärmen über benzingetriebene Klassiker wie Giulia oder Giulietta – oder erinnert sich mit Grausen an den Rostfraß und weitere Macken des Alfasud aus den 1970er Jahren. Doch seit die Marke zu einem Teil des Fiat-Imperiums geworden ist, setzen die Autos mit dem "Scudetto" im Grill auch – durchaus positive – Akzente in Sachen Selbstzünder. So konnte im Jahr 1997 der Alfa 156 1.9 JTD als erster Serien-Pkw mit einer Common-Rail-Direkteinspritzung aufwarten. Dessen jüngsten Nachkommen haben wir in einem 159 Sportwagon ausprobiert.

Die 170 PS starke Zweiliter-Maschine löst den 1.9 JTDM 16V ab. Trotz des etwas größeren Hubraums und 20 PS mehr Leistung im Vergleich zum Vorgänger soll der Normverbrauch im 159 Sportwagon damit um rund 10 Prozent auf 5,5 Liter sinken. Legt man die Herstellerangaben zugrunde, nimmt der Alfa in Sachen Effizienz damit einen Spitzenplatz unter vergleichbar motorisierten Mittelklasse-Kombis ein.

Unterwegs im Alfa 159 Sportwagon mit neuem Diesel (21 Bilder)

Neuer SelbstzĂĽnder: Der Alfa Romeo 159 Sportwagon 2.0 JTDM 16V

Nach dem Anlassen des neuen Diesels fällt die angenehm niedrige Geräuschkulisse auf, welche sich erst bei höherem Tempo auf klassenüblichem Niveau einpendelt. Insgesamt präsentiert sich das Aggregat im 159 Sportwagon 2.0 JTDM 16V als ausgewogen und solide. Das maximale Drehmoment von 360 Nm liegt bei 1750 Umdrehungen an, unterhalb dieser Grenze zeigt der Vierzylinder jedoch eine Anfahrschwäche.