Probefahrt: Mitsubishi Outlander mit Doppelkupplungsgetriebe
Nach rund drei Jahren wurde der Mitsubishi Outlander überarbeitet. Das Kompakt-SUV trägt nun den typischen "Jetfighter"-Grill und ist erstmals mit einem Doppelkupplungsgetriebe erhältlich
- Matthias Nauman
München, 14. März 2010 – Nach rund drei Jahren auf dem Markt war der Mitsubishi Outlander reif für eine Überarbeitung. Die Japaner spendierten ihrem Kompakt-SUV eine neu gestaltete Frontpartie und werteten die Ausstattung auf, eine neue Einstiegsvariante rundet das Angebot nach unten ab. Ferner bieten sie den Wagen nun erstmals auch mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DKG) an. Diese Modellvariante haben wir uns genauer angesehen.
Und der Haifisch ...
Auffälligste optische Änderung ist die neu gestaltete Vorderansicht des Japaners. Wie seine Markengeschwister Lancer und Colt erhält nun auch der Outlander einen "Jetfighter"-Grill. Bei dem großen, trapezförmigen Lufteinlass haben sich die Designer von den Formen eines japanischen Kampfflugzeugs inspirieren lassen. Zusammen mit spitz nach vorne zulaufenden Scheinwerfern entsteht so ein etwas grimmiges, an einen Haifisch erinnerndes Gesicht. Alle anderen Modifikationen an der Karosserie des Outlander sind nur bei genauem Hinsehen auszumachen: Die hinteren Kotflügel gehen jetzt in den Heckstoßfänger über. Außerdem gibt es einige neue Chromleisten an den Fenstern, an den Seitenschwellern und an der Heckklappe. Die Seitenblinker sind künftig in die Außenspiegel integriert, optional sind neue Leichtmetallfelgen sowie ein silbern lackierter Unterfahrschutz für vorne erhältlich.
Probefahrt: Mitsubishi Outlander mit Doppelkupplungsgetriebe (19 Bilder)

Mitsubishi schickt den Outlander ĂĽberarbeitet ins Rennen.
DKG: Nicht ganz so sanft wie bei VW
Wichtigste technische Neuerung ist das Doppelkupplungsgetriebe, welches auf die etwas sperrige Abkürzung TC-SST (Twin Clutch Sport Shift Transmission) hört. Der sechsstufige Schaltautomat ist ausschließlich in Kombination mit dem 2,2-Liter-Turbodiesel und Allradantrieb erhältlich. Über einen Schalter in der Mittelkonsole lässt sich die Charakteristik des TC-SST verändern: "Normal" ist für den Alltagsbetrieb konzipiert und ermöglicht niedertouriges Fahren. Im "Sport"-Modus dreht der Motor höher, außerdem wird früher heruntergeschaltet. Wer lieber manuell die Gänge wechselt, kann das über die serienmäßigen Schaltwippen am Lenkrad tun. Das TC-SST verrichtet seine Arbeit zuverlässig und ohne Ruckeln. An das extrem zügig und noch etwas sanfter schaltende "DSG" von Volkswagen reicht das Mitsubishi-Doppelkupplungsgetriebe allerdings nicht heran.