Studie: Noble US-Marken Spitze bei der Zuverlässigkeit

Dass amerikanische Wagen zwangsweise qualitativ schlecht sind widerlegt die aktuelle Liste der Marktforscher J.D. Power: Unter den Top 5 der Zuverlässigsten auf dem US-Markt finden sich Lincoln, Buick und Mercury

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Von
  • rhi

Westlake Village (Kalifornien/USA), 19. März 2010 – Einige Europäer müssen sich wohl oder übel von einem lang gehegten Vorurteil verabschiedet: Dass amerikanische Wagen zwangsweise qualitativ schlecht sind. Der aktuellen Liste des Marktforschungsunternehmens J.D. Power zufolge rangieren zumindest die noblen US-Marken wieder ganz oben in puncto Zuverlässigkeit. Unter den Top 5 auf dem US-Markt finden sich gleich drei heimische Marken: Lincoln, Buick und Mercury.

Mit der Oberklasse-Limousine Cadillac DTS weist zudem zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren wieder ein amerikanisches Modell die wenigsten Mängel auf. J.D. Power hatte für seine Studie 52.000 Besitzer von drei Jahre alten Wagen befragt. Dabei beklagten sich die Porsche-Fahrer im Schnitt am seltensten über Pannen. Mit Lexus war nur eine japanischer Marke unter den Top 5.

Studie: Noble US-Marken Spitze bei der Zuverlässigkeit (19 Bilder)

Zuverlässigster Kleinwagen ist laut J.D. Power der Honda Jazz, der in den USA "Fit" heißt.

Auf den weiteren Rängen – unter den Massenherstellern – sind die japanischen Autobauer aber wieder stark vertreten: Dass neben Honda auch Toyota wieder überdurchschnittlich gut abschneidet, mag angesichts der Flut von Meldungen über technische Probleme bei den Japanern zunächst überraschen. Allerdings hatten die Marktforscher die Umfrage schon Ende 2009 durchgeführt, wohingegen sich die Toyota-Pannenserie erst Anfang 2010 ausgeweitet hatte. Beste US-Massenmarke ist Ford, weit abgeschlagen dagegen Chevrolet aus dem Hause General Motors. (dpa) / (imp)