Mercedes R-Klasse mit neuem Gesicht

Auf der New York Auto Show stellt Mercedes die neue R-Klasse vor. Der Wagen fand bisher eher verhaltenen Zuspruch. Das soll sich mit dem Facelift ändern. Besonders die Front ist nicht wiederzuerkennen

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Von
  • Gregor Hebermehl
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New York (USA), 31. März 2010 – Auf der New York Auto Show (2. bis 11. April 2010) stellt Mercedes die neue R-Klasse vor. Der riesige Luxusliner wurde bisher von den Kunden eher verhalten geordert. Das soll sich mit dem kräftigen Facelift ändern. Besonders das Gesicht des Wagens ist kaum wiederzuerkennen.

Die R-Klasse wirkt breiter als bisher, die Front ist eine Mischung aus den großen Limousinen der Marke und den Gelände-Modellen. In dieser schwer zu definierenden Lücke ist die R-Klasse positioniert: als ein Fahrzeug, das Limousinen-Komfort mit dem üppigen Raumangebot eines Vans vereint. Neu geformt wurden die Motorhaube, die Kotflügel, der Kühlergrill, die Scheinwerfer und der Stoßfänger mit Chromunterfahr-Schutz. Optional bekommt das Gesicht noch eine querliegende Chromspange mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Zudem fallen die geänderten Außenspiegel auf. Am Heck gibt es ebenfalls neue Leuchten. Hinzu kommen eine überarbeitete Stoßfänger-Verkleidung und integrierte Endrohr-Blenden.

Mercedes R-Klasse mit neuem Gesicht (26 Bilder)

Tiefgreifendes Facelift für das Modelljahr 2010: die neue Mercedes R-Klasse

Im Innenraum bleibt die R-Klasse sehr vielseitig. So sind Sitzkonfigurationen mit vier, fünf, sechs und sieben Plätzen möglich. Die 1950 Liter Stauraum für das Modell mit normalem Radstand und die 2385 Liter Kofferraumvolumen bei der Variante mit langem Radstand markieren Spitzenwerte in der Mercedes-Pkw-Palette. Ein optionales Panorama-Dach unterstützt das Raumgefühl in der Kabine. An Sicherheitsausstattung steht der R-Klasse alles zur Verfügung, was Mercedes zu bieten hat: der Insassenschutz Pre-Safe, acht Airbags, aktive Kopfstützen, ein Reifendruck-Verlustwarner, ein adaptives Bremslicht, ein Abstandsregel-Tempomat und ein Totwinkel-Assistent. Für den Komfort sorgen unter anderem ein Luftfahrwerk sowie eine Sitzheizung und ein Entertainment-System für den Fond.