Audi A8: Langversion mit Zwölfzylinder

Limousinen mit langem Radstand sind in Asien gefragt. Kein Wunder also, dass Audi seinen neuen A8 mit mehr Platz auf der Rückbank ausgerechnet in Peking vorstellt

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Von
  • rhi
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Ingolstadt, 15. April 2010 – In einigen Kreisen sind die Langversionen der Luxusklasse überaus gefragt. Zu der Käuferschicht gehören nicht nur Regierungen weltweit, sondern vor allem auch der asiatische Markt. Nicht umsonst hat BMW seinen neuen 5er mit langem Radstand in China präsentiert. So verwundert es kaum, dass nun auch Audi eine Klasse über dem 5er mit dem neuen A8 nachzieht und eine Version mit mehr Beinfreiheit hinten präsentiert. Vorgestellt wird der A8 mit 13 cm mehr Radstand Ende April in Peking.

Die Karosserie des A8 L entsteht in der Audi Space Frame-Bauweise (ASF) aus Aluminium. Sie soll etwa 40 Prozent weniger als ein vergleichbarer Aufbau aus Stahl wiegen. Die LED-Scheinwerfer (Serie im A8 L W12 quattro) realisieren sämtliche Lichtfunktionen mit Leuchtdioden. Der A8 L W12 quattro unterscheidet sich von den übrigen Modellen der Baureihe äußerlich nur in Details. Der Singleframe-Kühlergrill mit integrierter Gitterstruktur, hochglänzend schwarz lackiert, trägt spezielle horizontale Chromstreben, auch in den Lufteinlässen glänzen neu gestaltete Einleger. Etwas Chrom an den Außenspiegeln sollen dezente Hinweise auf das teuerste Modell liefern. W12-Embleme zieren den Singleframe-Grill und das Heck. Die Abgasanlage endet hinten mit zwei Blenden, die in den Stoßfänger integriert sind.

Audi A8: Langversion mit Zwölfzylinder (19 Bilder)

Audi bringt den A8 L W12 quattro mit längerem Radstand auf den Markt.

Das Längenwachstum der Limousine kommt nur den Fondpassagieren zugute. Die vergrößerten hinteren Türen sollen den Einstieg besonders bequem machen. Das man in engen Parklücken eher schlechter rein und raus kommt, dürfte die anvisierte Käuferschicht wohl kaum stören. Das Platzangebot hinten ist opulent. Gegen Aufpreis lassen sich die Sitze hinten beheizen, belüften und vielseitig einstellen – in der Länge, der Sitztiefe, in der Lehnenneigung, der Neigung des Lehnenkopfes und bei der Lordosenstütze. Auch der Beifahrersitz ist vom Fond aus justierbar.