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Digitalisierung: Wie sich die berufliche Bildung weiterentwickeln muss

| Paula Risius, Susanne Seyda

Da die Arbeitswelt digital wird, steht die berufliche Bildung vor neuen Herausforderungen. Eine Studie zeigt, wie LehrkrÀfte und Ausbilder damit umgehen.

Die Digitalisierung krempelt die ProduktionsablĂ€ufe der Unternehmen um: Roboter ĂŒbernehmen bisher manuell ausgefĂŒhrte Arbeiten und Business-Intelligence-Systeme sammeln, bewerten und generieren riesige Datenmengen. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung von ArbeitsablĂ€ufen steigen Geschwindigkeit und KomplexitĂ€t in der Arbeitswelt an. BeschĂ€ftigte mĂŒssen in weniger eindeutigen Situationen Entscheidungen treffen und benötigen dazu neues, in manchen FĂ€llen auch mehr Know-how. Um Jugendliche adĂ€quat auf die Berufswelt von morgen vorzubereiten, muss sich daher die berufliche Bildung stĂ€ndig weiterentwickeln.

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Je nach Fachbereich unterscheiden sich die konkreten Kompetenzen der Auszubildenden, um die es geht: Im verarbeitenden Gewerbe wird die Arbeit mit additiven Fertigungsverfahren wie 3D-Druck wichtiger, im Hotel- und Gastgewerbe nimmt die digitale Kommunikation mit GĂ€sten immer weiter zu und in der Industrie gewinnt der Umgang mit Objektkennzeichnungen wie RFID und NFC an Bedeutung. In allen Fachbereichen gleichermaßen werden Sozialkompetenzen wie TeamfĂ€higkeit und Selbstorganisation immer wichtiger.

Fachleute umschreiben die neue, digitalere Arbeitswelt mit der AbkĂŒrzung VUKA. Das Akronym fasst deren zentrale Eigenschaften zusammen: VolatilitĂ€t (Schnelllebigkeit), Unsicherheit, KomplexitĂ€t und AmbiguitĂ€t (Uneindeutigkeit). Um junge Menschen fit fĂŒr die VUKA-Arbeitswelt zu machen, wurden Ausbildungsordnungen modernisiert und LehrplĂ€ne angepasst. Auch die Lehrmethoden und Lernmittel in Betrieben und Berufsschulen werden digitaler.


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