Auf geht´s: Das neue Audi A3 Cabriolet im Fahrbericht
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7,5 Sekunden auf Tempo 100
Der starke Otto erwacht mit einem unterdrückten Grollen. Beim ersten Druck auf das Gaspedal setzt er das A3 Cabrio forsch und druckvoll in Bewegung. Zu keiner Zeit wird er nervig laut, er entwickelt vielmehr einen kraftvoll-satten Sound. Zum Zeitpunkt unseres Tests lagen die genauen Fahrwerte für die Version mit Schaltgetriebe noch nicht fest. Für den 2.0 TFSI mit S-Tronic nennt Audi eine Sprintzeit von 7,3 Sekunden auf Tempo 100 und eine Spitze von 231 km/h. Wir gehen davon aus, dass der Beschleunigungswert mit Schaltgetriebe etwa bei 7,5 Sekunden liegt – zumindest beim A3-Dreitürer gibt es zwei zehntel Sekunden Differenz zwischen den beiden Getriebevarianten.
Relativ zugfrei offen fahren
Das Feilschen um Zahlen rückt aber völlig in den Hintergrund, wenn man im Top-Cabrio an der Mittelmeerküste über Landstraßen braust und den Fahrtwind genießt. Davon kommt übrigens erfreulich wenig in Form von Zugluft in den Innenraum. Wir haben das Dach offen, die Seitenfenster geschlossen und das Windschott aufgestellt. In dieser Konfiguration lässt es sich selbst bei 10 Grad Außentemperatur angenehm cruisen. Ein Jacke und ein bisschen warme Luft aus den Düsen am Armaturenbrett können aber nicht schaden. Da wir bei diesen niedrigen Temperaturen schneller fahren wollen, drosseln wir zunächst die Geschwindigkeit auf knapp unter 30 km/h. Dann drücken wir aufs Knöpfchen und der A3 setzt seine Stoffmütze in Sekundenschnelle wieder auf. Er wird dann innen auch bei hohen Tempi angenehm leise und kuschelig warm. Windgeräusche bleiben nahezu außen vor.