Außen kantig, innen weich: der Chrysler 300C Touring im Test

Seite 4: Außen kantig, innen weich: der Chrysler 300C Touring im Test

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Nach unseren Erfahrungen mit dem beim Anlassen extrem rauen 3,0-Liter-Diesel im Jeep Grand Cherokee sind wir gewarnt: Genau das gleiche Aggregat verrichtet in unserem 300C seinen Dienst. Aber im Chrysler kommt uns das Triebwerk vom ersten Moment an deutlich kultivierter vor. Anscheinend hat man hier mehr Dämmmaterialien verbaut, um den Reisekomfort zu erhöhen – mit Erfolg. Der Selbstzünder grummelt ganz leise vor sich hin und hält seine 218 Pferde stets im Zaum. Zwar fällt die Tempo-100-Marke in 8,6 Sekunden, aber auch beim intensiven Beschleunigen wird der Ami nicht laut. Insgesamt geht es hoch bis 227 km/h, wobei im Schnitt 8,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer für den Vortrieb herhalten müssen. Das enorme Drehmoment von 510 Newtonmetern zwischen 1600 und 2800 U/min wird mit 220 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer vergolten.

Schalten lässt der Amerikaner automatisch. Fünf Stufen bringt die Automatik mit und ihre Arbeit verrichtet sie auffallend unspektakulär. Immer liegt der richtige Gang an, sanft gleiten die Stufen dahin. Wir konnten zu keinem Zeitpunkt feststellen, dass sich das Schaltwerk verschluckt oder zu hoch dreht. In ihrer ruhigen Art passt die Automatik gut zum Diesel-Triebwerk.