Der Skoda Octavia im Gebrauchtwagen-Check

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Skoda baute zwei unterschiedliche Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ein: Beim Sechsgang-DSG laufen die Kupplungen (nass) im Ölbad. Es ist für höhere Drehmomente geeignet, wie sie beispielsweise der 2.0 TDI mit 320 Nm liefert. Die kleinen Benziner bekamen das Siebengang-DSG mit trockenen Kupplungen. Beim Sechsgang-DSG sollte der Fahrer auf die Ölwechselintervalle achten. Sie haben keine Lebenszeitfüllung, die wir ohnehin etwas kritisch sehen, sondern brauchen alle 60.000 Kilometer neuen Schmierstoff.

Wie bei den Neuwagen ist auch bei gebrauchten Octavia der Combi deutlich gefragter als die Limousine und damit auch teurer. Soll der Kandidat nicht mehr als 100.000 Kilometer auf der Uhr haben und zumindest eine Klimaanlage mitbringen, geht aktuell unter 6500 Euro eigentlich nichts. Für einen Combi sind mindestens noch einmal 500 Euro mehr einzuplanen. Combi-Modelle mit Facelift und weniger als 50.000 Kilometern werden in den gängigen Autobörsen ab etwa 11.500 Euro gehandelt. Noch stehen zahlreiche Neuwagen und Tageszulassungen auf den Höfen der Händler. Wer etwas flexibel und hinsichtlich Farbe, Motor und Ausstattung nicht allzu anspruchsvoll ist, kann für rund 14.000 Euro einen Neuwagen mitnehmen – angesichts der Reife, die der Octavia über die lange Bauzeit erreicht hat, ein ausgezeichneter Deal. (mfz)