Der neue Laguna Grandtour: So leicht klappts bei Renault

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Der Kofferraum fasst 508 Liter. Elf Zentimeter mehr Wagenlänge im Vergleich zum Vorgänger sind hier zu spüren. Praktisch sind Staufächer in den glatten Seitenwänden: Dort findet Kleinkram Platz, der sonst unkontrolliert durchs Abteil kullern würde. Auch unter dem Laderaumboden können noch Dinge verstaut werden. Wer das „Storage“-Paket für 400 Euro ordert, bekommt noch mehr Ordnung ins Abteil: Dann gibt es nicht nur ein Sicherheitsnetz und eine flexible Gepäckraumunterteilung, sondern auch eine separat zu öffnende Heckscheibe obendrauf.

Eine sehr praktische Erfindung ist auch die von Renault gewählte Methode, die Rücksitzlehnen zu entriegeln, um den Stauraum auf 1.593 Liter zu erweitern: Wir müssen nur an zwei kleinen Hebeln ziehen und schon klappen die Rücklehnen der Fondbank zweigeteilt nach vorn und bilden einen ebenen Laderaumboden. Diesen „Easybreak“ genannten Mechanismus kann man auch im Bereich der Fondtür mit einem einfachen Druck auf eine Taste im Türrahmen auslösen. Noch ein super durchdachtes Detail fällt uns auf: Die Gurte sind so angebracht, dass sie sich mit der Rücklehne nicht verheddern. Dadurch kann man die Lehnen bei der Rückverwandlung nach oben heben und in die Halterung drücken. Dass allerdings besonders die Zweidrittel-Lehne auffallend schwer ist, wird dem schwächeren Geschlecht nicht gefallen.

Wir bleiben im Fond und nehmen Platz auf dem Rücksitz: Wir sitzen bequem, aber recht tief. An der Kopffreiheit ist nichts auszusetzen, die Kniefreiheit ist gut. Was stört ist der Umstand, dass wir die Füße nicht unter den Vordersitz stecken können. Das könnte auf einer längeren Strecke für einen Erwachsenen unbequem werden. Bei Renault ist dieser Umstand aber bekannt: Beim geplanten Laguna Coupé, das Mitte 2008 auf den Markt kommen soll, werden die Vordersitze weiter angehoben.