Fahrbericht: Mercedes GLK auf und abseits der Straße
Seite 5: Fahrbericht: Mercedes GLK auf und abseits der Straße
Der rechte Winkel regiert auch innen
Im Innenraum des GLK wiederholt sich das kantige Außendesign. So regiert hier der rechte Winkel ebenso wie außen. Das beginnt bei den Außenspiegeln, die für ein SUV eher klein gehalten sind, was aber nicht stört, da die Rundumsicht ansonsten hervorragend ist. Die Sitze bieten den SUV-typischen geringen Seitenhalt. Ansonsten finden sich viele von der C-Klasse bekannte Elemente. Doch nicht alle Materialien überzeugen. So wirkt die breite Holzleiste, die sich durch das Interieur unseres Testwagens zieht, wenig authentisch. Außerdem ist die Maserung unmittelbar neben dem Lenkrad deutlich anders als im Bereich des Beifahrers.
Kofferraum kaum größer als beim Kombi
Im Fond des GLK ist auch für Erwachsene mehr als genug Platz. Der Kofferraum fasst 450 bis 1550 Liter, kaum mehr als beim C-Klasse T-Modell. Doch auch Konkurrenten wie Audi Q5 oder BMW X3 bieten nicht mehr. Die Rücksitzlehnen lassen sich auf einfache Weise umklappen, die Sitzpolster dürfen ebenso an ihrem Platz bleiben wie die Kopfstützen. Es ergibt sich eine perfekt ebene Ladefläche, doch um den Kofferraum optimal nutzen zu können, muss noch eine Querstrebe entnommen werden – das ist beim C-Klasse T-Modell besser gelöst: Dort lässt sich die Strebe mit den Lehnen nach vorn bewegen. Die Kofferraumklappe öffnet sich weit nach oben. Wer die elektrische Variante bestellt, wird feststellen, dass sie sich nur im Zeitlupentempo öffnet. Beim Einladen offenbart sich ein SUV-typisches Ärgernis: die hohe Ladekante. Dafür gibt es beim GLK keine Ladeschwelle, die beim Herausziehen von schweren Gegenständen stört.