Hessenpower: Der Opel Vectra OPC mit 280 PS im Test

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Das typische OPC-Blau findet sich auch im Innenraum wieder. Die Nähte von Sitzen und Lenkrad sowie die gepunkteten Sitzflächen passen ebenso zur Wagenfarbe wie auch die OPC-Embleme auf Schalthebel, Lenkrad und Fußmatten. Das griffige Lenkrad liegt gut in der Hand, allerdings empfanden es vor allem Fahrer mit kleineren Händen fast schon als zu dick. Die Schalensitze von Recaro bieten guten Seitenhalt und auch auf langen Strecken einen ausreichenden Komfort. Je nach Geschmack dürften sie jedoch eine Spur fester zupacken. Billig wirkendes Karbonimitat und Plastik an Türverkleidungen und Armaturenbrett tragen nicht unbedingt dazu bei, den Charme des Innenraums zu erhöhen.

Zur umfangreichen Serienausstattung des Vectra OPC gehören unter anderem sechs Airbags, eine Klimaanlage, Bi-Xenon-Kurvenlicht, ein Sportauspuff, eine Heckschürzenlippe von OPC, 18-Zoll-Leichtmetallräder mit 235er-Reifen, Recaro-Sportsitze, ein Sport-Lederlenkrad und ein Sportfahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung.

Opel verlangt für den Vectra OPC 39.610 Euro. Ein Schnäppchen ist der schnelle Rüsselsheimer damit also nicht. Der Mazda 6 MPS mit 260 PS kostet 34.800 Euro und VW ruft für den Passat 3.2 V6 mit 250 Pferden 36.110 Euro auf. Lediglich der 260 PS starke Volvo S60 T5 für 39.120 Euro kostet in etwa so viel wie unser Testwagen.