Honda FR-V mit 1,8-Liter-Benziner im Test
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Auch ein Billy-Regal lässt sich verstauen
Der Fond des Japaners lässt sich blitzschnell verwandeln. Beim Umklappen der Rücksitze senkt sich die Sitzfläche ab und macht den Rückenlehnen Platz. So entsteht eine 1.600 Liter großer Laderaum mit ebener Ladefläche. Sind alle sechs Plätze belegt, bleiben noch 439 Liter Platz für Gepäck. Je nach Bedarf lassen sich die Sitze auch einzeln umlegen. Besonders praktisch ist, dass sich – wenn die beiden Mittelsitze umgeklappt sind – ein Ikea-Regal problemlos nach vorne durchladen lässt.
Aus zwei mach eins
Der im FR-V neue 1.8i-VTEC-Motor mit 140 PS ist bereits aus dem Honda Civic bekannt. Er löst im FR-V die beiden Benzinmotoren mit 1,7 und 2,0 Liter Hubraum ab. Das Aggregat beschleunigt den Sechssitzer in 12,5 Sekunden auf 100 km/h, mit Schaltgetriebe benötigt der FR-V 10,6 Sekunden. Schluss ist für beide Getriebevarianten erst bei Tempo 190. Hondas intelligente, variable Ventilsteuerung VTEC sorgt dafür, dass sich das neue FR-V-Triebwerk im kombinierten Verbrauch 8,1 Liter Super (7,5 Liter mit dem Schaltgetriebe) an der Zapfsäule genehmigt. Der Auspuff stößt 177 Gramm CO2 pro Kilometer aus.
Hoher Geräuschpegel beim Beschleunigen
Durch das Fünfgang-Automatikgetriebe dreht der Motor beim flotten Beschleunigen recht hoch und im Innenraum steigt der Geräuschpegel deutlich an. Bei normaler Fahrweise zeigt sich das Getriebe als angenehm und problemlos zu fahren. Allerdings kommt einem der 100-km/h-Sprint subjektiv etwas langsamer vor als von Honda angegeben.