Infiniti FX30d mit Facelift im Fahrbericht
Straff abgestimmt
Das Fahrwerk ist bei der gefahrenen GT-Ausstattung ziemlich straff ausgelegt und weist so eher in die sportliche Richtung. Störend oder unkomfortabel wirkt das aber nicht. Bei den höherwertigen Ausstattungen S und S Premium ist eine elektronische Dämpferverstellung an Bord. Diese Versionen besitzen zudem eine aktive Hinterradlenkung.
Knifflige Bedienung
Im Cockpit des Infiniti FX sind nicht alle Einstellmöglichkeiten leicht zu finden. So verbirgt sich etwa die Außenspiegelverstellung ziemlich weit unten, etwa auf Kniehöhe, neben dem Lenkrad. Auch ist die Tempomat-Bedienung etwas umständlich: Man muss das System zuerst anschalten, dann von Tempolimiter auf Tempomat umstellen und schließlich noch die Geschwindigkeit setzen.
Die Sitze bieten hervorragenden Seitenhalt und lassen sich ausreichend weit verstellen. Im Fond haben auch Erwachsene genug Platz, der Kofferraum fasst in Normalkonfiguration allerdings nur 410 Liter. Wer mehr Platz braucht, klappt die Rücksitze um und kann dann 1305 Liter verstauen. Dieser Maximalwert ist für ein großes SUV ziemlich bescheiden, denn das ist nicht mehr als bei umgeklappten Rücksitzen in einen gewöhnlichen VW Golf passt. Immerhin ist der FX-Kofferraum durch den ebenen Ladeboden gut nutzbar.