Luxus-SUV Lincoln MKX

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Neu im MKX sind auch eine adaptiver Abstands-Tempomat mit Notbremsfunktion, ein Totwinkel-Assistent und ein Querverkehr-Assistent. Dieser überwacht die Umgebung beim Herausfahren aus Parklücken rechtwinklig zur Fahrbahn. Außerdem gibt es hinter der Tankklappe keinen separaten Schraubdeckel mehr – eine kleine Metallklappe wird beim Tanken vom Zapfstutzen automatisch zur Seite gedrückt. Andere Hersteller setzen bereits seit längerem auf diese Technik. Das bereits aus der großen Limousine MKS bekannte MyKey-System erlaubt zudem die Umstellung des SUVs auf Teenager-Betrieb. Dann sind zum Beispiel Höchstgeschwindigkeit und maximale Radiolautstärke reduziert. Durch neue Schallschutzfenster, Dämmmaterialien und Antriebsstrangverbesserungen soll der Wagen zudem in der Kabine leiser sein als vergleichbare Konkurrenzmodelle von Audi oder Lexus.

Das Fahrwerk des MKX haben die Ingenieure laut Lincoln noch geschmeidiger abgestimmt. Man will der Kundschaft absoluten Luxus bieten – was selbst für US-Verhältnisse nach butterweichem Komfort klingt. Auch die Bremsen wurden verstärkt, sollen den Wagen auf kürzerem Wege zum Stehen bringen. Eine Berganfahrkontrolle ist jetzt genauso mit dabei wie eine Anhänger-Stabilisierung. Beide Systeme basieren auf dem ESP des MKX.

Als neues Herz steht der 2011er-Generation des Lincoln MKX ein V6 mit 3,7 Liter Hubraum zur Verfügung. Das Aggregat soll dank variabler Ventilsteuerung besonders sparsam sein. Auf dem Highway werden laut Hersteller 9,4 Liter Normal-Benzin auf 100 Kilometer konsumiert. 305 PS bedeuten eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber der Vorgänger-Maschine. Das Drehmoment wächst um 12 Prozent auf 380 Nm. Die Einteilung der Gänge übernimmt eine Sechsgang-Automatik, ein manueller Eingriff ist natürlich auch möglich. Die Preise des neuen Lincoln MKX sind noch nicht bekannt. (imp)