Mercedes B-Klasse: Zweite Auflage im Fahrbericht

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In den Kofferraum der B-Klasse passen zwischen 486 und 1545 Liter Gepäck. Damit übertrifft der Mercedes zum Beispiel einen VW Golf Plus. Sehr zu empfehlen ist das 833 Euro teure Easy-Vario-Plus-System inklusive zusätzlicher Verstellmöglichkeiten für die Vordersitze. Es enthält die Längsverstellung der Fondsitze um bis zu 14 Zentimeter, wodurch das Kofferraumvolumen auf bis zu 666 Liter steigt. Hinzu kommen ein höhenverstellbarer Ladeboden und eine umklappbare Beifahrersitzlehne.

Breite C-Säulen schränken die Sicht nach hinten so deutlich ein, dass die 803 Euro für die Einparkhilfe plus aktiven Parkassistenten gut investiertes Geld sind. Im Cockpit fällt auf, dass die dort verbauten Materialien deutlich hochwertiger sind als bislang. Einzige Ausnahme ist das billig wirkende Plastik im Bereich der zu tief angebrachten Klimaregler. Gut für die Beinfreiheit: Die Mittelkonsole verjüngt sich nach unten hin. Auf ihr thront serienmäßig ein 14,7 Zentimeter großer Monitor für die Radioanzeigen, der für 857 Euro zusätzlich auch als Navigationsgerät fungiert. Auf den ersten Blick klingt das nicht billig, aber das Top-Navi mit 17,8-Zentimeter-Display schlägt mit 3118 Euro ins Kontor.

Zum Marktstart ab dem 19. November 2011 gibt es die Mercedes B-Klasse mit vier Motoren: Zwei Turbobenziner mit Direkteinspritzung und 1,6 Liter Hubraum sowie zwei 1,8-Liter-Diesel. Weitere Antriebe inklusive einer Erdgas-Version sind geplant, auch alternative Antriebe wie eine Version mit Brennstoffzelle sollen später folgen.