Mercedes C 220 CDI BlueEfficiency: Unterwegs mit dem Facelift-Modell
Drei Fahrwerksoptionen
Gullydeckel oder Schlaglöcher hält das serienmäßige Agility-Control-Fahrwerk von den Passagieren fern. Für 452 Euro gibt es ein Sportfahrwerk mit Tieferlegung. Ein Fahrdynamik-Paket mit adaptivem Dämpfungssystem kostet 1178 Euro. Dann soll sich per Knopfdruck ein deutlicher Dynamik-Gewinn erzielen lassen, das Wanken in Kurven erheblich reduziert sein. Die besagten Gullydeckel und Schlaglöcher dringen dann aber deutlich durch. Schaltbare Ventile in den Dämpfern sorgen über einen geänderten Öl-Durchfluss für eine Erhöhung der Dämpfung. Die Spreizung zwischen dem hohen Komfortniveau und der Sport-Einstellung ist deutlich zu spüren. Die Lenkung gibt sich in Kurven unspektakulär präzise.
Viel Kraft
Alle Motorisierungen der C-Klasse, mit Ausnahme der Allradmodelle, sind jetzt an ein Start-Stopp-System gekoppelt. Angetrieben wird der gefahrene C 220 CDI vom 2,1-Liter-Vierzylinder-Diesel in seiner dritthöchsten Leistungsstufe mit 170 PS. Als neue Basis C 180 CDI leistet der Motor 120 PS, beim C 200 CDI sind es 136 PS und im 250 CDI schließlich 204 PS. Das maximale Drehmoment liegt im C 220 CDI bei 400 Nm, welches bereits bei 1400 U/min anliegt. Mit Automatikgetriebe beschleunigt er in 8,1 Sekunden von null auf 100 km/h, maximal sind 232 km/h drin. Mit einer Sechsgang-Handschaltung ist der Wagen eine Winzigkeit langsamer: 8,4 s für den Standard-Sprint sind aber immer noch sehr flott. Mit Schaltgetriebe soll der C 220 CDI das sparsamste Fahrzeug in der gesamten C-Klasse-Palette sein: 4,4 l/100 km lautet die Herstellerangabe. Für den Minderverbrauch wurde der 220-CDI-Motor beim Leichtlauf gründlich überarbeitet. Der 50 PS schwächere Einstiegsmotor im C 180 CDI braucht Werk 4,8 l/100 km – und damit genauso viel wie beim C 220 CDI mit Automatikgetriebe.