Mercedes C 320 CDI T-Modell im Test: Der steckt was weg

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Beim Fahrwerk merken wir sofort, dass Mercedes das T-Modell durchaus auch für jüngere Kundschaft entwickelt hat. Mit leicht sportlichem Touch bewegt sich der Kombi über die Straßen, Kanaldeckel sind recht deutlich zu spüren. Die Wankneigung in Kurven fällt ausgesprochen moderat aus, zum Nicken kommt es beim Bremsen quasi gar nicht. Die neu entwickelten Stoßdämpfer passen sich automatisch der jeweiligen Fahrsituation an und lassen ein erfrischendes Fahrgefühl aufkommen. Der Wagen hinterlässt tatsächlich einen jugendlich-agilen Eindruck. Wer gelegentlich mehr Härte braucht, kann zum Fahrdynamik-Paket greifen. Die Programme „Comfort“ und „Sport“ sprechen für sich selbst. Die Bremsen greifen schön bissig zu, dennoch lässt sich die Bremskraft fein dosieren. Die Lenkung ist direkt und präzise.

Als Einstiegsmotorisierung kommt das T-Modell der neuen C-Klasse mit dem 1,8-Liter-Vierzylinder-Kompressor daher (31.714 Euro). Unser Testwagen wurde vom 3,0-Liter-Sechszylinder-Diesel befeuert (42.483 Euro). Wer es richtig krachen lassen will, muss sich den C 63 AMG mit 457 PS schnappen (69.853 Euro). Unser Dreiliter-Aggregat nennt sich nach der kruden Nomenklatur von Mercedes 320 CDI und leistet 224 PS. Das enorme Drehmoment von 510 Newtonmeter liegt bereits bei 1.600 Umdrehungen an. So gerüstet geht’s von null auf 100 km/h in 7,9 Sekunden. Und egal wie das Streckenprofil aussieht, der Wagen ist immer zum Spurt bereit. Dabei kann das neue T-Modell der C-Klasse bis zu 1.800 gebremste Kilogramm ziehen – wieder der höchste Wert in dieser Klasse. Der Sound des Triebwerks ist leicht knurrig, aber keinesfalls dieselmäßig nagelnd.