Mitsubishi Outlander und VW Tiguan gewinnen bei Crashtest
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Alle getesteten Autos mit serienmäßigem ESP
Allgemein freut sich das IIHS über die verbesserte Crashsicherheit bei den getesteten Autos. Zum ersten Mal bei einem IIHS-Crashtest sind übrigens alle getesteten Fahrzeuge serienmäßig mit dem Stabilitätssystem ESP ausgestattet – in Deutschland wäre das in dieser Fahrzeugklasse kaum einer Erwähnung wert. Auch die Noten werden besser. In der Mitte der 90er-Jahre bekamen noch wenige Fahrzeuge die Bestnote beim Frontalaufprall, heute fast jedes. Seit das IIHS auch Seitencrashs durchführt, verbessert sich auch hier die Sicherheit, so das IIHS. Eine Ausnahme ist der diesmal getestete Jeep Wrangler, der ohne die in den USA optionalen Seitenairbags getestet wurde. Er bekam die schlechteste Note – unter anderem, weil sich die Fahrertür beim Aufprall öffnete. Dies kann dazu führen, dass Insassen bei einem Unfall herausgeschleudert werden.
Patriot: Verbesserung durch Torsoairbags
Der Jeep Patriot hat in den USA serienmäßige Vorhangairbags. Zusätzlich sind Airbags erhältlich, die Brust und Unterleib schützen. Das Modell wurde mit und ohne diese Torsoairbags getestet. Ohne sie erhielt der Patriot die Note Grenzwertig, mit den Extraluftsäcken ergab sich ein Gut. Mit durchwachsenem Ergebnis schnitt der Suzuki Grand Vitara ab.
Frontalcrash bei 64 km/h
Wie das EuroNCAP-Gremium fährt das IIHS beim Frontalcrash die Autos bei 40 Meilen pro Stunde (64 km/h) mit Überdeckung gegen eine Barriere. Die Bewertung beruht auf der Messung des Eindringens von Teilen in die Passagierkabine und den Messungen an dem Dummy auf dem Fahrersitz. Außerdem wird anhand eines Zeitlupenfilms analysiert, wie das Rückhaltesystem die Dummy-Bewegung beeinflusst.