Navi-Vergleichstest Falk E30 – Navigon 3100
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Falk mit aktuellerem Kartenmaterial
Unserer Erfahrung nach benötigt man während der Navigation zwei Tasten häufiger: die Lautstärkeeinstellung und vor allem die Zoomtasten. Während Letztere bei beiden Geräten stets zu sehen sind, verbirgt sich die Lautstärkewahl beim Falk E30 in einem Untermenü. Die Routenführung klappt bei beiden Navis gut. Auch bei Abweichungen von der vorgeschlagenen Strecke – zum Beispiel weil eine Straße gesperrt ist oder man die Abzweigung verpasst hat – finden die Navis schnell eine Alternative. Allerdings besitzt das Navigon 3100 offensichtlich kein so aktuelles Kartenmaterial wie das Falk E30. Dies wird deutlich bei Stellen, wo Tempolimits geändert oder Straßen neu gebaut wurden.
Navigon mit TMC und Fahrtenbuch
Ein Plus bekommt das Navigon von uns für den Spurassistenten: Bei Autobahnkreuzen werden die Fahrbahnen, auf die man sich einordnen muss, mit farbigen Pfeilen markiert. Sogar auf dem Mittleren Ring in München gibt das System solche Hinweise. Und noch ein Plus für Navigon: Hier wird ein TMC-Empfänger mitgeliefert, der die von den Verkehrsfunksendern ausgestrahlten Stauinformationen mithört. Das Empfangsgerät ist als Zwischenstück in das Zigarettenanzünder-Kabel integriert – keine sehr elegante Lösung, aber zumindest werden damit beim 3100 Staus in die Routenberechnung miteinbezogen. Eine sinnvolle Zusatzfunktion des Navigon 3100 ist auch das integrierte Fahrtenbuch. Andererseits wird das Gerät ohne 230-Volt-Netzstecker geliefert; man muss das Gerät also im Auto aufladen. (imp)