Neuer Skoda Fabia Combi 1.4 TDI im Test

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Skoda empfiehlt den neuen Kombi vor allem jungen Familien. Dabei dürfen die Kinder schon ausgewachsen sein, denn Knie- und Kopffreiheit auf den Rücksitzen sind stattlich. Für das Gepäck bleiben beachtliche 480 Liter – das Konkurrenzmodell von Peugeot schafft nur 337 Liter. Trotz leichter Einschränkungen bei der Nutzbarkeit verdient sich das geräumige Innere die Note eins. Auch das Cockpit gefiel gut. Die gefahrene Version besitzt ein zweifarbiges Armaturenbrett mit Hartplastikelementen, die jedoch nicht billig wirken. Etwas liebevoller dürften allerdings die Regler der Klimaanlage gestaltet sein. Die Sitze der getesteten Ausstattung bieten sehr guten Seitenhalt. Selbst in schnell gefahrenen Kurven bleibt man so als Fahrer immer schön in der Sitzmitte. Das gegenüber der Schrägheckversion unveränderte Fahrwerk hilft dabei mit seiner straffen Auslegung und geringer Seitenneigung. Auch Unebenheiten schluckt der Fabia-Unterbau zuverlässig.

Entgegen der ursprünglichen Ankündigung, nach der der 60-PS-Einstiegsbenziner im Kombi nicht angeboten werden sollte, offeriert Skoda alle Motoren des Schrägheckmodells. Darunter sind vier Benziner mit 60, 70, 86 und 105 PS. Das Dieselangebot umfasst zwei 1,4-Liter-Dreizylinder mit 70 und 80 PS sowie einen 1.9 TDI mit 105 PS. Alle Varianten werden serienmäßig mit einem Fünfgang-Getriebe geliefert, das sich problemlos schalten lässt. Ausschließlich den stärksten Benziner gibt es auf Wunsch auch mit Sechsstufen-Tiptronic.