Neuer Skoda Fabia Combi 1.4 TDI im Test

Seite 3: Neuer Skoda Fabia Combi 1.4 TDI im Test

Inhaltsverzeichnis

Der von uns getestete Diesel mit 70 PS erfreut mit gutem Beschleunigungsvermögen. Die angegebene Zeit von 15,4 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h klingt zwar recht bescheiden. Doch wie so oft ist das Drehmoment eher entscheidend für das Fahrgefühl. Die hier gebotenen 155 Newtonmeter ab 1600 Touren sind ein guter Wert. Schon ab 2800 U/min fällt die Drehmomentkurve jedoch wieder nach unten ab – darunter leidet das Sprintvermögen. Außerdem fällt der sehr raue Lauf auf, der von der ungeraden Zylinderzahl herrührt. Außerdem ist der Motor – wohl aufgrund der bei VW auslaufenden Pumpe-Düse-Einspritztechnik – recht laut. Den Verbrauch gibt Skoda mit 4,8 Liter auf 100 Kilometer an. Unser Bordcomputer zeigte mit 7,1 Liter allerdings einen deutlich höheren Wert. Ein dicker Negativpunkt ist, dass Skoda für den kleinsten Diesel keinen Partikelfilter anbietet. Ohne diesen würden wir keinen Diesel kaufen, schon weil man beim Wiederverkauf dann womöglich Probleme hat.

Skoda bietet den Fabia Combi in fünf verschiedenen Ausstattungen an. Sie heißen Fabia, Classic, Ambiente, Sport und Elegance. Den kleinsten Diesel gibt es ausschließlich in den drei unteren Versionen. Zur Basisausstattung gehören sechs Airbags, wobei der Beifahrerairbag erst ab Classic abschaltbar ist. ESP kostet in allen Versionen 300 Euro Aufpreis. Ebenfalls ein Sicherheitsmanko ist, dass es in der Grundversion zwar fünf Sitzplätze, aber nur vier Kopfstützen gibt. Generell wird die günstigste Version wohl kaum Abnehmer finden. Denn hier fehlt es an allen Ecken und Enden. Die Rückbank ist nicht geteilt umklappbar, der Fahrersitz nicht höheneinstellbar. Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber sucht man ebenfalls vergeblich. Wie die Klimaanlage kann man diese Annehmlichkeiten in der Grundversion auch nicht gegen Aufpreis bestellen.