Neuwagen mit Hybrid- und Elektroantrieb verkaufen sich immer besser

In Ă–sterreich und Deutschland geht der Anteil der Autos mit alleinigem Verbrennungsmotor immer weiter zurĂĽck.

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VW e-Up

Das Angebot an Elektroautos wächst kontinuierlich, die Lade-Infrastruktur hat Mühe zu folgen.

(Bild: VW)

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In Österreich sind im August laut Statistik mehr Autos mit einem Alternativantrieb zugelassen worden als reine Diesel- oder Benzinfahrzeuge. Der Anteil der Pkw mit Elektro- oder Hybridantrieb habe bei 42,2 Prozent und damit erstmals vor den konventionellen Antriebsformen Benzin mit 35,1 Prozent oder Diesel mit 22,7 Prozent gelegen, erklärte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Damit hätten die Alternativantriebe ihren Anteil an den Neuzulassungen innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Entsprechend deutlich seien die Rückgänge bei den Benzin- und Diesel-Pkw. Insgesamt lag die Zahl der zugelassenen Pkw mehr als 15 Prozent unter dem August 2020.

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Auch in Deutschland ist der Anteil der Autos mit alleinigem Verbrennungsmotor weiter stark rückläufig. Im August waren 35,5 Prozent der Neuwagen mit einem Benzinmotor ausgestattet (68.598/-41,8 Prozent), 17,7 Prozent entfielen auf Dieselfahrzeuge (34.171/-50,8 Prozent). Fahrzeuge mit Hybridantrieb (60.720/+31,5 Prozent) erreichten einen Anteil von 31,4 Prozent, darunter die Plug-in-Hybride (24.497/+43,3 Prozent) mit einem Anteil von 12,7 Prozent.

Elektro-Pkw (BEV) (28.860/+79,5 Prozent) konnten einen Anteil von 14,9 Prozent ausweisen. Ein Anteil von 0,4 Prozent entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Flüssiggas (711/-8,1 Prozent) und 0,1 Prozent waren Erdgasfahrzeuge (199/-69,8 Prozent). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging um -18,2 Prozent zurück und betrug 114,6 g/km.

(mfz)