Nissan Qashqai 2.0 dCi im Vergleich mit dem BMW X3 2.0d
Seite 2: Nissan Qashqai 2.0 dCi im Vergleich mit dem BMW X3 2.0d
Nissan: Enger Fond
Richtig gravierend werden die Unterschiede im Fond: Der Einstieg in den Asiaten ist relativ eng, und für Gäste in der zweiten Reihe gibt es nur wenig Kopffreiheit. Der Platz für die Knie ist akzeptabel, trotz 16 Zentimeter kürzerem Radstand. Im bayerischen Mobil ist allerdings wesentlich mehr Luft für die Extremitäten und den Kopf vorhanden. Doch der weit vorn liegende Radkasten treibt auch wie beim Nissan die Reinigungskosten in die Höhe: Bei beiden kann es beim Aussteigen passieren, dass man sich die Kleidung an der Karosserie beschmutzt. Schauen wir in den Kofferraum: 410 Liter bietet der Nissan in einem recht zerklüftetem Stauabteil, 480 Liter passen in den X3. Beim Qashqai müssen wir zudem das Gepäck über eine hohe Ladekante hieven.
Rückenlehnen klappen
Problemlos können bei beiden Kandidaten die Rücklehnen asymmetrisch geteilt geklappt werden. So wird das Stauvolumen beim Nissan auf 1513 Liter und auf 1560 Liter beim BMW erhöht. In letzterem versüßt eine Besonderheit das Klappen: Mit einem Handgriff können wir die Lehnen problemlos wieder aufrecht stellen. Im Nissan müssen wir aufpassen, dass wir die Sicherheitsgurte nicht in der Verankerung einklemmen.
Motor/Getriebe
Beide Kandidaten werden von einem Zweiliter-Dieselmotor angetrieben. Der Selbstzünder im Nissan liefert 150 PS, im BMW werden 177 PS an den Start geschickt. Das Aggregat im Nissan ist nach dem Kaltstart auffällig laut und bleibt auch später hörbar im Hintergrund. Der Qashqai setzt sich ohne spürbares Turboloch in Bewegung und beschleunigt gefühlt recht druckvoll. Doch schauen wir ins Datenblatt: Glatte zwölf Sekunden dauert es, bis Tempo 100 erreicht ist. Bei 185 km/h ist Schluss.